30 Jahre Drug Scouts - Was wir übers Feiern gelernt haben

Shownotes

30 Jahre Drug Scouts: 1996 gründete eine Gruppe junger Menschen aus der Leipziger Techno- und Partyszene ein Projekt, das Drogenaufklärung ohne Moral und Zeigefinger vorantrieb. Aus Flyern auf Raves wurden Drug Store, Infostände auf Partys und Festivals, Beratung und ein Internetangebot, das weit über Leipzig hinaus genutzt wird – immer nach dem Motto „Information statt Vorurteile". In dieser Episode blicken wir mit Katrin zurück auf drei Jahrzehnte akzeptierende Drogenarbeit: von den Anfängen im Nachwende-Leipzig über den Wandel von Substanzen und Szene bis zu den Herausforderungen von heute. Mit dabei ist August von SONAR.

Programm der STADT NACH ACHT.

Transkript anzeigen

00:00:01: Nachtschatten Reloaded.

00:00:06: Der Podcast übertrogen und nachtleben von Sonar, Safer Nightlife Berlin.

00:00:12: Heute Nachtschaden-Podcast von Sonars Safer nightlife Berlin.

00:00:16: Mein Name ist Jessie Und wir starten heute mal direkt in die neue Episode mit einer kleinen Fantasiereise.

00:00:23: Stell dich vor es ist vier Uhr morgens.

00:00:26: ihr seid auf einem Rave In Leipzig In den neunzigern Der Bass der Wummert, jemand hält euch eine Pille hin und sagt hier nimm die, die ist super vertrau'n mir.

00:00:37: Und du denkst dir

00:00:39: okay

00:00:40: aber was genau heißt jetzt?

00:00:42: gut?

00:00:42: Was genau ist da jetzt drin?

00:00:45: Heute würdest du vielleicht dein Handy zücken, aber wir sind ja gerade im Jahr neunzehnundnein sechsneunzig.

00:00:50: also nochmal wen fragst du jetzt?

00:00:53: Denkst du du hättest von irgendjemand eine ehrliche Antwort bekommen oder vielleicht auch eher eine Moral predigt Wir sprechen heute, oder beziehungsweise wir feiern heute diese Folge widmen wird.

00:01:06: Dreißig Jahre Truck Scouts!

00:01:08: Ja denn damals im Jahr nineteenhundertsechsenundneinzig da haben sich junge Leute aus der Leipziger Techno und Party Szene zusammengetan und haben auf Raves Flyer mit Rogeninfos verteilt Und das waren die Anfänge tatsächlich der Truck Scouts.

00:01:24: Aus den Flyern wurde, ja wurden Infostände auf Partys und Festivals wie man es auch von so nah heute kennt.

00:01:30: Es gibt mittlerweile auch eine Beratung – es gibt natürlich auch eine Webseite ist alles sehr professionalisiert aber ich will noch mal daran erinnern.

00:01:49: boldes Statement.

00:01:51: Und das wollen wir heute in dieser Episode feiern, ein dreißig Jahres Drugscout – Happy Birthday!

00:01:58: Deshalb haben wir auch einen Geburtstagsbesuch, nicht nur August ist heute Teil der Folge.

00:02:04: Wir haben auch Katrin Schröder, sie ist heute bei uns.

00:02:07: Sie ist Sozialarbeiterin und sie leitet die Drugscauts.

00:02:10: Katrin, schön dass du hier bist.

00:02:12: Möchtest du dich vielleicht nochmal kurz selbst vorstellen?

00:02:15: Und auch die Arbeit?

00:02:18: Ja, also ich bin Katrin.

00:02:19: Ich bin Sozialarbeitende im Projekt Prastkreuz auch schon seit vielen Jahren nicht seit dreißig Jahren aber schon seit bei zwanzig tatsächlich.

00:02:26: Also schon eine lange Zeit und wir sind ein Drogeninfo-Projekt, ein Surfpräventionsprojekt.

00:02:32: Wir sind in einer Partyszene unter anderem aktiv in Leipzig schon seit vier Jahren.

00:02:36: Wir machen aber auch so Beratungsarbeit.

00:02:38: Das heißt Leute können zu uns ins Büro kommen sozusagen immer an zwei Tage Woche und kriegen da Beratung, wenn sie über den Konsum reflektieren wollen zum Beispiel.

00:02:48: und wir machen aber auch so klassische sage ich mal Präventionsveranstaltung mit jungen Menschen.

00:02:53: Die aber meistens auch in Gruppen zu uns kommen nicht so sehr an Schule.

00:02:56: also der Bereich ja die Party Arbeit andere geht.

00:03:00: das ist eigentlich das was eigentlich auch so nah macht kann man sich schon vorstellen.

00:03:04: bisschen kleinere haben wir ja Leipziger ein bisschen kleiner ist aber genau.

00:03:08: Das wäre jetzt meine Frage an dich, August.

00:03:11: Ist es so ein bisschen das, was so nah in Berlin macht?

00:03:13: Kann man sich das so vorstellen als das Leipziger Pendant?

00:03:16: Ja, wobei ich jetzt aber auf jeden Fall nochmal sehr hellhörig geworden bin – was ich total toll finde sind die Workshops!

00:03:22: Das haben wir auf jeden fall so gar nicht aktuell hat unterschiedliche Gründe, aber da höre ich auf jedenfall neidisch hin und... Ja, aber ansonsten auf jeden Fall auch.

00:03:32: Also wir haben auch Stände im Nachtleben, Beratungsangebote also beziehungsweise die Regeln mit denen wird es umsetzen genau.

00:03:43: Katrin, jetzt habe ich eine Frage.

00:03:46: Was würde man heute so ein bisschen auch anders machen?

00:03:48: Dreißig Jahre, dass es viel hin.

00:03:50: nicht alle Zuhörenden sind vielleicht schon in den neunzigern im Club gewesen.

00:03:54: Katrin Jetzt stell dir mir vor du könntest euren damaligen Mitarbeitenden aus den Neunzigeren eine Sprachnachricht aus dem Jahr Nr.

00:04:02: zwanzig sechsundzwanzig schicken.

00:04:04: welche Vorstellung übertrogen und safer us würdet ihr als erstes vielleicht korrigieren?

00:04:13: Also tatsächlich glaube ich, es sind gar nicht so sehr Vorstellungen über Drogen oder Serferjusti korrigieren würde.

00:04:21: Weil ich schon das Gefühl habe dass also von Anfang an ja dieser also akzeptierende Drogenarbeit diese akzeptiertene Ansatz wenn man davon ausgeht okay ich fuhre die Leute da ab wo sie gerade sind.

00:04:30: Ich akzeptiere irgendwie die Lebenswelten und Eigentlich war das wahrscheinlich eher so, dass es so dieses Radikal neue waren in den Neunzigern sozusagen.

00:04:41: Also nicht, dass wir das erfunden haben als die Partydrohmbicht.

00:04:44: Das ist ja auch dann schon woanders gehabt aber noch mal so.

00:04:47: betont wurde also das Drogen und damit meinen wir ja auch immer legalisierte Substanzen.

00:04:52: Aber viele Leute denken bei Dromia Erdo an die illegalisierten Sachen eben auch was da sein kann, was okay ist sozusagen.

00:04:59: Was es okay sein kann?

00:05:00: Dass Leute das in ihrem Lebensentwurf drin haben, Drogen zu konsumieren Und das ist irgendwie immer noch genauso.

00:05:07: Und auch dieser Self-Ause Ansatz, dass es aber trotzdem also wichtig ist, wenn man Drogen konsumiert darüber nachzudenken was man macht und dass es Strategien gibt Risiken zu minimieren.

00:05:17: Das ist ja das, was wir so den Leuten mit auf dem Weg gegeben haben.

00:05:20: Und das machen wir eigentlich noch heute.

00:05:23: Es ist spannend, dass du das sagst.

00:05:25: Das wäre jetzt meine nächste Frage gewesen, wenn du dir die Arbeit früher und damals und heute anguckst?

00:05:30: Was würdest du denn sagen, was die Leute damals vielleicht intuitiv war?

00:05:34: von der Szene herausgegründet für die Szene.

00:05:38: Also da war ja jetzt nicht wie bei Sonar, das sind irgendwie keine Gesundheitsexpertenin sage ich mal in Anführungsstriche.

00:05:44: vielleicht haben sie sich dazu entwickelt aber was haben die Leute damals schon intuitiv erstaunlich gut gemacht?

00:05:49: Was heute immer noch super zeitgemäß ist.

00:05:54: also erkannt eigentlich dass so Drogen also Informationen objektive Informationen die Grundlage für gute Entscheidungen sein ist.

00:06:00: Ich glaube das ist ja auch so dieser ganze Ansatz auf dem Trax-Cauts eigentlich auch so Fuß und immer noch ein großer Teil ist unsere Arbeit, eine wirklich drogen Infos ganz banalen Anführungsstrichen.

00:06:10: Also wirklich wissen zur Verfügung zu stellen dass Leuten überhaupt erst ermöglicht eine gute Entscheidung zu treffen.

00:06:16: weil wenn ich nichts weiß, also wenn ich jetzt nicht weiß in welche Richtung wirkt die Substanz wie viel muss sich davon eigentlich nehmen oder so dann kann ich eigentlich auch keine gute Entscheidung treffen und habe nur die Wahl zwischen Drogen konsumieren oder Nichtkonsumieren.

00:06:27: Also hab da irgendwie nicht mein eigenes Risiko, kann ich da nicht gut einschätzen.

00:06:32: Und das ist glaube ich die Leute, die damals Fraxcodes auch ehrenamtlich gegründet haben, was sie sozusagen gemerkt haben.

00:06:39: Wir brauchen Infos, wir brauchen irgendwie ... Was zuverlässig uns dabei helfen kann unser Risiken zu minimieren weil wir wollen Drogen konsumiert und wir wollen es aber so sicher wie möglich machen.

00:06:55: Genau!

00:06:56: Dreizig Jahre haben Reduction.

00:06:58: Wie feiert man denn so, weil es mit Kuchen und Kerzen?

00:07:00: Oder macht ihr einen Fachtag

00:07:02: oder

00:07:03: eine Info-Veranstaltung für die Mitarbeitenden?

00:07:05: Fortbildung!

00:07:07: Genau, also Kuchen finde ich jetzt auch nicht schlecht aber mal sehen ob sich das ergibt... Aber wir haben auf jeden Fall ein Community-Fachtag geplant und zwar ums Zuge der Stadt nach Acht.

00:07:16: Also Stadt nach acht ist schon eine große Konferenz, die dann zu der Zeit in Leipzig stattfindet.

00:07:21: Wir wollten dann am Samstag so einen öffentlichen Tag machen, der es vor allem an Party-GenerInnen richtet oder an aktive Nachtleben.

00:07:27: Also an Menschen, die vielleicht nur im Club arbeiten oder selbst im Awareness-Kollektiv sind oder so.

00:07:33: Das war uns wichtig.

00:07:35: neben der Party, die natürlich auch stattfinden wird halt so ein paar Themen einfach zu setzen, die uns wichtig sind.

00:07:41: und wo wir auch denken das interessiert Partygänger ist ja eine Hauptzieggruppe auch von unserem Projekt.

00:07:47: Wir machen über das Jahrverteid immer so Workshops für die und dann ist es dieses Jahr sozusagen ein bisschen auf diesen einen Tag, wir hatten da einfach die Chance zu Themenzusetzen, die uns wichtig sind.

00:07:58: Das geht dann so über Intersektionalität im Nachtleben.

00:08:01: Wo sind denn vielleicht noch Barrieren?

00:08:03: Wie kann man da vielleicht... besser mit umgehen.

00:08:05: Was kann ich denn vielleicht tun, um Bayern abzubauen?

00:08:07: Über so, sag ich mal, vielleicht konkrete Sachen im Anführungsstrichen wie Drat-Checking.

00:08:11: was sind da...was ist gerade so im Umlauf?

00:08:13: Wie funktioniert Drat Checking eigentlich?

00:08:14: Warum gibt es das in Leipzig eigentlich noch nicht?

00:08:17: Aber auch sowas wie...was sind die Auswirkungen von Prohibitionen zum Beispiel?

00:08:21: In welchen verschiedenen Ebenen hat das eine Auswirkung auf Konsumentinnen aber auch also auf gesellschaftlicher Ebene.

00:08:31: Gehen wir oder reisen wir gedanklich nochmal zurück in das Leipzig der neunziger Jahre.

00:08:35: Also Techno Raves, das war ja eine vergleichsweise noch sehr junge Kultur und das Internet.

00:08:40: Das war

00:08:41: ja auch im Vergleich

00:08:42: zu heute den Kinderschuhen.

00:08:44: jetzt hattest du gesagt man hat sich so ein bisschen aus der Szene für die Szene heraus gegründet.

00:08:49: aber ich kann es mir nicht so ganz vorstellen wenn jemand dann auf einer Party wissen wollte welche Risiken eine Substanz hat woher bekamen die Personen?

00:08:58: Jetzt hatte ihr denn oder wie lief das

00:09:01: aus?

00:09:02: Das ist eigentlich der, dass so wie es anfängt.

00:09:05: Es gab damals schon Projekte in der Schweiz oder in Berlin, natürlich even rave.

00:09:08: Das waren die Vorreiterinnen hier zumindest in Europa und an denen hat man sich dann auch orientiert von denen hat Zuporte gekriegt und wir haben da eben auch angefangen so Info Flyer zu machen, um ganz klassisch dann auf Infostände auf Partys zu gehen.

00:09:25: Also da war eine Internetseite noch gar nicht zu denken.

00:09:28: Erst mal so fing das wirklich an also mit Infoflyern, wo man die Infos dann von woanders her bekommen hat, die man auch selber über die Jahre hinweg immer mehr selber inhaltlich gefühlt hat.

00:09:39: Man muss ja aber dazu sagen ... Also woher die Informationen nehmen, ist ja auch so die Frage.

00:09:45: Also Internet, wie hast du ja trotzdem schon gesagt bei den Kindertonen?

00:09:48: Da gab es sicherlich schon auf Leute, die das nutzen konnten und das dann eben zusammentragen könnten.

00:09:53: aber nach wie vor ist ja bis heute eigentlich das Problem des gerade illegalisierten Substanzen.

00:09:57: also da geht's viel um Erfahrungswissen.

00:09:59: was bringen so Leute mit etwas für schlechte Erfahrung haben vielleicht Leute gemacht, wo man sagen kann okay dass vielleicht schlau das nicht zu mixen jetzt hat man vielleicht dann noch mehr Infos, weil eben auch ChemikerInnen geht, ApothekerInnen oder so.

00:10:11: Ich würde das Thema interessieren, die man fragen kann und mehr Quellen hat, wo man daraus was ziehen kann.

00:10:17: aber das waren wirklich die Anfangen.

00:10:19: also wirklich Informationen aufarbeiten sozusagen zusammen zu tragen immer mit dem Aspekt eben auch dass da auch ums Helfer Use geht und das dann an die Leute auf der Party zu bringen.

00:10:30: gab es sonst noch irgendwelche großen Herausforderungen, ich meine mich zu erinnern.

00:10:34: Ich hatte auch mal ein Interview mit den von Ethan Rafe und da ging's auch glaube ich viel an der Anfangszeit darum dass man ja Aufklärungsarbeit zu einem kriminellen in Anführungszeichen

00:10:47: wollte

00:10:48: und die dann einen teilweise auch Räumlichkeiten also das da ja Polizei tatsächlich auch kam weil man irgendwie auch in so eine Schublade gesteckt wurde.

00:10:58: wie war das bei euch vielleicht?

00:11:01: Zu deren Zeit bekann man jetzt so viel Polizeikontakt nicht.

00:11:04: Aber es war auf jeden Fall bei uns fast ja so, wir sind neunzehntelneinzig als einamtliches Projekt entstanden und waren dann seit acht neunzig tatsächlich ein finanziertes Projekt was das damals auch nur ganz wenig gab innerhalb von Deutschland.

00:11:15: Ja in Berlin jahrelang nicht.

00:11:17: Was immer so absurd war für uns auch, wenn wir dachten wie krass ist das eigentlich?

00:11:21: Das Berlin kein finanziertes Projekt hat.

00:11:25: Genau, und seit der Akten九zig war man dann eben bei einem Träger.

00:11:28: Und worden werden seitdem auch übers Jugendamt finanziert.

00:11:31: Aber kann ich mich noch erinnere von der Anfangszeit?

00:11:34: Wir waren eigentlich immer in einer Verteidigungsposition.

00:11:37: Wir mussten immer wieder darstellen und uns stark machen für diesen akzeptierenden Ansatz hin einfach also gerade auf der ihnen einfach kein Mensch verstanden hat.

00:11:47: wir wollen immer das Projekt was in die Schulen geht und den Kindern sagt dass sie Drohung nehmen sollen.

00:11:51: Also das war so unser Label, was wir hatten.

00:11:54: Und das hat sich natürlich auch auf verschiedenen Ebenen ausgewirkt, wo man immer wieder mehr Angst haben musste und wird noch weiter finanziert, wo wir auch teilweise immer mal durch die Presse gezogen wurden.

00:12:05: Also waren immer ein angreifbares Projekt eigentlich.

00:12:07: Das, finde ich, hat sich schon geändert auf eine Weise.

00:12:11: Auch dieser... Das ist eigentlich auch das Schöne, dass mich jetzt wenn ich zurückgucke, diese Sachen, die wir sehr lange programmieren und das unter anderem auch Track-Checking sowas.

00:12:21: dass das jetzt so Standards langsam wäre oder, dass auch selbst bei der Bundesregierung irgendwie mal angekommen ist.

00:12:26: Das es schon im Sinn macht für Risikogruppen vielleicht ein bisschen andere Aufklärung zu machen als überall nur hinzuschreiben keine Macht hinterhoben was auf jeden Fall eine Kampagne war damals auch zu dieser Zeit genau.

00:12:38: ich glaube das sind ja also das habe ich damit sehr als Herausforderung empfunden auch nicht dass man immer sich so verteidigen musste Genau.

00:12:49: Und das ist jetzt ein bisschen weniger geworden und gibt uns eigentlich auch die Möglichkeit, auch über bestimmte Aspekte ... vielleicht sogar wenn ich das jetzt bei du vorhin so gefragt hattest was hat sich so geändert?

00:13:01: Auch noch mal ein bisschen mehr in den Fokus zu nehmen.

00:13:03: Also zum Beispiel sind wir mit Leuten im Kontakt, die machen sober Parties oder so.

00:13:08: Das hätten wir am Anfang wahrscheinlich nie gemacht.

00:13:09: also weil es einfach ... Also wieder ja einfach wirklich mal so... lange hart kämpfen mussten, um so ein bisschen in die Richtung zu gehen.

00:13:18: Dass User-Innen nicht komplett in eine Schubseite gesteckt werden und so.

00:13:23: Genau dass wir das wahrscheinlich abgelehnt hätten.

00:13:25: Und jetzt haben wir irgendwie mehr Bestaltungsspielraum und können das auch immer mal mehr betonen.

00:13:31: Das auch abstinenz.

00:13:33: Okay.

00:13:35: Genau herangehen zwei Sandrohnkonsum ist sozusagen genau.

00:13:40: Jetzt habe ich herausgehört, es gab eher so gesellschaftliche Widerstände.

00:13:44: Wir stehen ja bis heute dieses Schublaten-Denken nicht so gerne nennen.

00:13:48: Was hat euch denn geholfen vertrauen?

00:13:50: Ich finde das erstens beachtlich schon in den Aten neunzig dann gefördert auch zu werden.

00:13:55: Das ist ja auch ein Achievement sag' ich jetzt mal!

00:13:57: Was hat Euch geholft Vertrauen aufzubauen innerhalb der Szene aber auch bei Behörden und Veranstalten?

00:14:03: Also tatsächlich, also innerhalb der Zähne war es immer am einfachsten muss man sagen.

00:14:08: Also da waren viele Leute die ja auch dieses Gleichgefühl hatten.

00:14:11: Also die wurden ja teilweise... Manche haben eben auch illegalisierte Substanzen genommen bei Weiten aber nicht alle.

00:14:17: Aber trotzdem ist man in einer Techno-Party oder Technoszene in der Welt sag ich mal wo das eine große Rolle spielt.

00:14:23: Das wäre man selbst nicht konsumiert muss man sie sozusagen mit auseinandersetzen, dann gibt es natürlich unterschiedliche Konsummuster.

00:14:29: Manche Leute kommen besser klar, manche haben vielleicht eher ein problematischen Konsum und so.

00:14:33: Und da waren eigentlich die Leute für Aufklärung und Informationen immer sehr dankbar und auch Selfie-Use Material einfach ganz konkret.

00:14:42: Und dann kann man uns ja eigentlich recht vorstellen wenn er jemand ist der mir auf Augenhöhe begegnet und mir nicht irgendwelche Vorträger hält dass ich halt irgendwas lassen soll was gerade irgendwie wichtig ist für mich.

00:14:54: Dann sind die Leute ja auch noch dankbar oder zugänglich so für dieses Angebot.

00:15:02: Und auf anderen Ebenen war es auf jeden Fall sehr viel herausforderner, das sozusagen darzustellen.

00:15:11: Was ist die größte Herausforderung bis heute?

00:15:13: Weil du, du, Bittnern sinnierst jetzt gerade ein bisschen zuhören und können das nicht sehen, dass du gerade nur überlegst.

00:15:20: Ist es besser geworden?

00:15:22: Ich rede jetzt nicht, es gibt ja auch diese Fach- und Expertin.

00:15:28: Die Kollegen verstehen dich natürlich aber weiß ich nicht wenn ich hier CDU-Politikerin auf kommunaler Ebene was ist da so?

00:15:40: Hat sich dafür getan?

00:15:42: Also ich würde sagen tatsächlich wenn ich jetzt dreißig Jahre zurückblicke dann hat sich schon viel getan.

00:15:46: Das muss man einfach auch mal sagen und anerkennen.

00:15:47: Ich meine, wir haben jetzt Trattchecking zwar noch nicht so flächendeckend in Deutschland aber hören wir Ihnen was?

00:15:52: Wir haben eine Cannabis-Teilegalisierung.

00:15:54: also das sind Sachen da haben wir vor dreißig Jahren nicht von ihr träumt.

00:15:58: Und das ist jetzt da und das spiegelt ja auch etwas wieder, was so einer Gesellschaft ist.

00:16:02: und ich geb wie gesagt auch selbst beim Auf Bundesebene, auf Landesebene gibt es diese Ansätze von Risikominimierung.

00:16:09: Hamid Dakshn ist mittlerweile in den Säulen in der Suchthilfe.

00:16:13: Das kann man schon sagen und das hat sich verändert.

00:16:15: Wir haben einen ganz anderen Stand auf andere Projekte.

00:16:17: Es gibt jetzt viel mehr finanzierte Partiedrogenprojekte in ganz Deutschland als noch vor irgendwie zwanzig Jahren oder so.

00:16:26: Also das ist auf jeden Fall eine positive Entwicklung des Fakts.

00:16:29: aber trotzdem auch gerade Drogenkonsum an sich, sage ich jetzt mal so.

00:16:34: Auch noch ein Thema was gesellschaftlich immer sehr moralisierend diskutiert wird, wo es sehr vieles Theraetype gibt, wo Leute in eine Eigenverantwortung gedrängt werden oder in eine selbst schulde Ecke irgendwo gesellschaftliche Dimensionen die einen Einfluss haben auf problematischen Drogen-Konsum komplett verdrängt werden und die Verantwortung da immer nur auf einzelne Personen geschoben wird.

00:17:03: Das sehe ich schon, dass das immer noch sehr weit verbreitet ist.

00:17:06: Da gibt es auch so Untersuchungen zu ... Wir haben hier in einer Uni Leipzig

00:17:10: ein

00:17:11: Team von Professorinnen und Studierenden, die sich mit dem Thema Stigmatisierung stark beschäftigen.

00:17:17: Die haben gesagt, was jetzt um psychische Krankheiten?

00:17:21: Da hat sich schon etwas getan!

00:17:23: Also das ist nicht mehr ganz so.

00:17:24: Ist immer noch schwierig für das jetzt nicht warmlosen, aber hat schon ein bisschen was getan.

00:17:28: Also dass man auch mal eher darüber spricht wenn man eine psychische Krankheit hat oder eine Depression hat und so weiter.

00:17:33: Und bei Drogenkonsum ist es aber noch sehr verbreitet halt dieses Derötype und da gehen die Schubladen auf... Was

00:17:42: mich ja immer wundert weil gerade ab problematischer Alkohol-Konsum gesellschaftsfähig ist.

00:17:49: August, was ist dein Gedanke dazu?

00:17:52: Ich sehe es ein bisschen genau.

00:17:54: Also dieses moralisierende Stigmatisierung, siehende in der Berichterstattung oder in der Erzählung teile ich total.

00:18:02: Aber genau das reproduzieren wir oft indem ja auch so bestimmte Substanzen da immer so ein Fokus also es wird irgendwie durch jedes... Also oft wird so eine Zombiedroge mit Ja ausgeschlachtet und immer ist es das nächste ganz schlimme Und wenig dahinter geguckt.

00:18:19: auch was beschäftigt die Menschen?

00:18:20: Warum konsumieren Sie Warum?

00:18:24: Bei wem klappt es eigentlich?

00:18:26: der, also das eins Wichtigste ist ja eigentlich da mal hin zu gucken warum klappt das bei Menschen?

00:18:31: beim Menschen durchaus auch dass sie ihr Leben lang Substanzen konsumieren.

00:18:35: Wie kann es klappen wie können wir das auch unterstützen?

00:18:38: und das ist etwas wo wir meistens viel zu wenig gucken.

00:18:44: wenn mir jetzt auf dreißig Jahre ich nenn's ma safer use Arbeit die Frage geht nämlich auch an dich august was hat sich Denkt ihr am stärksten verändert?

00:18:53: Die Substanzen, die Zielgruppe oder die Art und Weise der Aufklärung.

00:18:58: Also mein Eindruck ist ja ein bisschen das... Es gibt so klassische Substanze, Party-Dromes.

00:19:07: Und dazu gehört tatsächlich auch Alkohol und Tabak.

00:19:10: Aber eben auch sowas wie Speed, MDMA oder so.

00:19:12: Die gibts nach wie vor und die sind aber immer eigentlich noch die Substancen ja meistens konsumiert werden tatsächlich.

00:19:19: Natürlich jetzt auch so diese ganze große Klasse von so NPS.

00:19:22: Mir fehlt drohen, fällt da ja drunter oder ist vielleicht auch schon kein NPS mehr weiß... Also je nachdem wie man es so definiert und das war schon immer mal nötig auf bestimmte Sachen zu reagieren oder es auch richtig immer noch aufzuklären gerade was jetzt so diese Sachen angeht.

00:19:36: also das ist so vielleicht was sich bei den Substanzen ändert.

00:19:39: für uns könnte ich schon sagen die ZIGO bis an sich gleich geblieben sind eben DrogenloserInnen oder Menschen die potenzielle Drohungen konsumieren möchten was uns vielleicht ein bisschen bewusster geworden ist, dass es nicht ausreicht.

00:19:55: Einfach nur sagen wir haben gedacht schon Arbeit zu machen und davon auszugehen Wir erreichen schon alle.

00:20:00: Wir erreichen alle Leute die mal wollen Sondern das es einfach tatsächlich Menschen gibt Die wir leichter erreichen Und leute die wir nicht so gut erreichen.

00:20:09: Wenn man jetzt zum Beispiel bei Tragchecking guckt, ich hatte jetzt gerade vorher noch mal auch so ein Gespräch mit dem man aus der Schweiz eine Umfrage gemacht haben zu diesem Thema und die sagen auch, dass Trag Checking vor allem von cis-männischen Personen genutzt.

00:20:22: Aus verschiedensten Gründen!

00:20:24: Aber das ist halt was uns jetzt sehr beschäftigt.

00:20:28: im Moment zu gucken, wenn wir haben Redaktion für alle machen wollen... dann erfordert das auch ein bisschen Einsatz, noch mehr Einsatz auf unserer Seite zu gucken, wen erreichen wir und wie erreichen wir eben auch Personen die man vorher nicht erreicht haben.

00:20:40: Das ist so spannend ne?

00:20:41: Weil wir ja auch eine Folge darüber schon gemacht haben dass alleine Konsum also sicherlich findet ihr auch bei Frauen statt aber es ist immer noch sowas männlich ist.

00:20:50: Also es klingt so doof Aber es ist so, dass Frauen Drogen nehmen oder Substanzen nehmen ist ein bisschen im gesellschaftlichen Bild so wie dass Frauen nicht pupsen würden.

00:21:02: Ja, also weiß ich nicht.

00:21:03: August wie ist denn deine Beobachtung jetzt beim Track Checking?

00:21:07: Ist das auch so?

00:21:07: Habt ihr Zahlen mehr Männer als Frauen?

00:21:09: kannst du dazu was sagen?

00:21:11: ja wir sehen auch vorrangig Männer tatsächlich in der Track Check-ing.

00:21:18: Ich weiß gar nicht wie viele das muss sich nochmal nachgucken aber auf jeden Fall... vielleicht so siebzig Prozent oder so, oder seventy-fünf Prozent unserer Besucher sind Männer.

00:21:29: Hast du eine Vermutung warum das so sein könnte?

00:21:32: Würde man Pauschal davon ablesen, dass eben mehr Männer konsumieren als Frauen?

00:21:38: Nee, bei uns würde ich es nicht automatisch drauf schließen weil ich nicht weiß.

00:21:44: also sozusagen in der Regel gibt's ja auch mehrere Menschen die vielleicht gemeinsam was bestellen und das auch konsumieren, also so ist unsere Erfahrung.

00:21:53: Und die Frage, wir zählen ja nur die Person, die es abgibt.

00:21:58: Das heißt wie viele noch in dieser Kette drinstecken?

00:22:02: Und wer jetzt tatsächlich zu uns kommt, können wir gar nicht mehr so... Also das erheben wir einfach gar nicht!

00:22:08: Das wäre sozusagen eine spannende nachfolgende Frage sozusagen, ob dann der männliche Partner zum Beispiel eher sagt nee ich bin so mutig und gehe da jetzt hin oder abenteuerlustigerer oder genau neugieriger ist auf das Projekt.

00:22:25: Das

00:22:25: kann ich gar nicht sagen aber das müsste man immer sich dezidiert angucken.

00:22:30: Aber ich wollte noch mal zu der Frage mit den was sich er verändert hat Substanzen-Zielgruppe Methoden Ich fand ja nochmal ganz spannend auch.

00:22:37: Also man könnte jetzt sagen, mit früher vor dreißig Jahren mit dem Internet das es dann sich entwickelt hätte.

00:22:44: Hätte man ja auch sagen können okay des Internet viel mehr verlagert sich dahin und vielleicht auch Infostände sind obsolet und es reicht jetzt wenn man eine Homepage irgendwie Das hätte man ja denken können, da würde ich sagen also jetzt zur Methode.

00:23:04: Dass man unbedingt um die Zielgruppen, also daran anschließend was Katrin gesagt hat muss man auf jeden Fall beides immer machen.

00:23:11: Also man kann immer ins Internet gehen.

00:23:13: das ist wichtig dass wir da präsent sind Infos zur Verfügung stehen Social Media Home Pages nutzen aber der persönliche Kontakt ist wahnsinnig wichtig Also sozusagen sich trotzdem auch auf einem Infostand vorzustellen, sich ansprechbar zu machen.

00:23:31: Irgendwie für Fragen, für Neurigierige zur Verfügung zu stehen und auch gerade für die, die vielleicht nämlich... also im Internet glaube ich erreicht man vor allem diejenigen, die dann doch irgendwie gezielter suchen und weiß nicht wie bei euch die Erfahrung ist.

00:23:47: aber im persönlichen Kontakt auf einer Party trifft man halt die, die noch gar nichts von einem gehört haben.

00:23:53: Die so vorbeischländern und sagen ach was macht ihr denn?

00:23:57: Deswegen braucht es tatsächlich wirklich beides.

00:23:59: Das Internet ist eine coole Ergänzung und das super aber der persönlichen Kontakt ist dann doch ein sehr wichtiger.

00:24:06: Ich finde Internet hat auch immer die Herausforderung der Beschädigungs-Buyers wie du schon sagst.

00:24:11: ich will eine Information suchen aber vielleicht kommt die Informationen die ich brauche so nicht zu.

00:24:16: mir Beobachte.

00:24:20: Zumindest auch in meinem Freundeskreis, die sind Selfie-Use.

00:24:22: von im Bezug auf Selfie Use Materialien unfassbar gut ausgestattet nicht nur Röhrchen sondern da sind auch schöne weiß ich nicht Edelsteine als Unterlagen oder sowas und mittlerweile finde ich gibt es dafür einen Markt dass man.

00:24:37: das finde ich auch sehr spannend.

00:24:38: Ich weiß noch nicht wie ich das was sich davon halten soll aber grundsätzlich begrüße ich das natürlich.

00:24:42: nun.

00:24:43: Ich bin auch die Fraktion immer ein Gäströhrchin dabei zu haben falls ihr wenn man nicht so ausgestattet ist, aber auch da hat sich sehr viel getan.

00:24:53: Und bleiben wir mal beim Wissen.

00:24:54: ein bisschen Safer Use damals und heute?

00:24:57: Katrin gibt es vielleicht eine Safer-Use-Empfehlung aus der Anfangszeit die du heute anders formulieren würdest oder die vielleicht heute gar nicht mehr so relevant ist also so ne Party-Weisheit, die sich vielleicht hartnäckig gehalten hat obwohl sie nicht mehr zeitgemäß ist?

00:25:14: Das ist ne gute Frage!

00:25:16: Ich weiß, was mir der Einfeld geht.

00:25:18: Du weißt nicht genau, ob es in die richtige Richtung geht sozusagen ist?

00:25:23: Wir haben glaube ich so eine Anfangzeit, hier ist es immer einfach kein Mischkonsum, macht keinen Misch-Konsum und das war so ein Slogan oder so ne Weisheit sozusagen oder so nen Pochaler Rat.

00:25:37: Und tatsächlich ist es ja auch so dass Misch Konsumrisiken erhöht.

00:25:41: ganz klar weil ich hab dann einfach zwei Substanzen.

00:25:45: aber haben wir dann irgendwann auch festgestellt, das ist ein bisschen Realitätsfern.

00:25:49: Also dass so als Self-Ause quasi Regel mitzugeben einfach keinen Mischkonsum zu machen.

00:25:53: Es gibt einfach vor allem wenn man dann Alkohol denkt, einfach so Substanzen die sehr gängig sind auch miteinander zu mischen und dann ist es auf jeden Fall wichtiger und besser zu sagen okay bei der also genau also bei den Kombinationen gibt's eben diese Risiken.

00:26:07: also mehr ins Detail zu gehen und weniger Prochal irgendwas anzuraten sozusagen

00:26:14: Was ich kenne?

00:26:15: Ja, also ich bin selbst ein Achtzig geboren.

00:26:18: Also schon eine ältere Raverin und auch ich habe mich dabei erwischt dass ich immer denke ich kenn mich aus Und hab dann aber dadurch, dass ich diesen Podcast moderieren darf gemerkt, da mein Wissen steckt noch in den Kinderschuhen.

00:26:33: Kennt ihr das auch?

00:26:34: Dass Leute denken, gerade die ältere Zielgruppe an Infoständen, dass sie denken, ah, ich weiß doch wie der Hase läuft und dass sie dann denkt, ach nee voll gut, dass wir doch ins Gespräch gekommen sind.

00:26:45: Sowohl an dich August als auch in Katrin.

00:26:48: Ja also glaubt es gibt's immer mal so, dass Leute einfach ein bisschen über ... Zeugt sind so eine Sache, ganz besonders gut zu wissen.

00:26:56: oder es gibt auch so müten in der zähne oder so die sich wirklich krass halten.

00:27:04: Ja ich sage mal eine müte dass das feuchte pep besser wäre qualitativ macht mich fertig.

00:27:13: Aber

00:27:13: es ist ein mythos der sich hält.

00:27:15: also es ist ja einfach es ist faktisch nicht so

00:27:19: Genau.

00:27:19: Das gibt es auch mit Rosa-Speed, ist besser.

00:27:21: oder weiß ich, wenn da keine Sprenkel in der Exocitablette sind?

00:27:25: Dann ist das irgendwie was Giftiges.

00:27:27: Da kann man dann das dran ablesen und das höre ich immer mal wieder noch aus.

00:27:30: Also das ist schon so ein ganz alter Mythos früher, wie sie sowas als Rackengift, was völlig absurd auch ist ne.

00:27:37: Genau.

00:27:38: also soll ich sagen...also das kommt jetzt nicht so wahnsinnig häufig vor aber das kommt schonmal vor dass Leute das immer nochmal rauskühlen, diese Sachen.

00:27:47: Das ist aber auch so, dass manche Leute kennen sich am Infostand besser aus.

00:27:51: Auch als wir bei bestimmten Sachen, das muss man auch mal sagen.

00:27:53: Also Leute, die jetzt eine Zuneigung zu einer bestimmten Substanz haben und sich da sehr intensiv mit beschäftigen, dann muss ich auch manchmal bei Sachen sagen ... Ja okay, ne.

00:28:01: Das übersteigt irgendwie mein Wissen.

00:28:04: Beziehungsweise erzählst du mir doch mal was darüber weiß?

00:28:06: Dann kontrollier ich das vielleicht noch einmal.

00:28:08: oder kann ich das an andere weitergeben?

00:28:10: Das ist ja auch das Schöne am Info-Stand.

00:28:11: Das hat man im Internet nicht.

00:28:15: Es geht aber also ich was nicht so sehr am alter fest machen.

00:28:17: tatsächlich das ist vielleicht ein bisschen meine meine.

00:28:21: Jetzt hattet ihr früher schon auch so ein bisschen Homepage und ja kis Social Media angesprochen.

00:28:28: es hat Vorteile sich Informationen zu beschaffen, aber die Validierung finde ich persönlich wird nicht einfacher gerade wenn ich mir jetzt so tiktok anschaue der Kursieren relativ würde ich sagen viele dieser urbanen müten.

00:28:45: Ich hab jetzt irgendwo mal so ein Tiktok gesehen, wenn dein Glas so aussieht dann ist da G drin.

00:28:49: und dann habe ich mir gedacht also sowas halt.

00:28:52: Und dann denke ich mir super schwierig.

00:28:54: Könnt ihr irgendwie einen Tipp geben woran Zuhörende erkennen?

00:28:57: Ob ein Tipp jetzt aus einem Forum, im Reel oder weiß ich nicht in dem Chatbot, ob der verlässlich ist?

00:29:03: Wie habt ihr so einen guten Best Practice-Tipp in Bezug auf Medienkompetenz?

00:29:09: Ich würde sagen, zwei für zwei eine Fachstelle nachfragen und immer auch zu bedenken.

00:29:15: Es gibt ja diese Armbänder oder so.

00:29:19: Das kann man ranhalten und wenn es die Farbe ändert dann kann man sicherstellen ob da G drin ist oder nicht oder so Ringe.

00:29:27: Und wenn man sozusagen dahinter guckt, dann weiß man ja nicht immer ist da G drin.

00:29:31: Sondern es können auch andere Substanzen sein von das diese Frage absolviert.

00:29:34: und die Frage ist ja immer steckt da jemand hinter der von profitieren würde also dem Produkt verkaufen möchte.

00:29:41: Das ist vielleicht die erste Frage.

00:29:43: Möchte mir eigentlich jemand was verkaufen?

00:29:45: Und ist das das erste Interesse?

00:29:48: Ja und deswegen, das wäre das erste.

00:29:50: Und wenn es nicht der Fall ist dann könnte man es trotzdem auch hinterfragen weil manchmal gibt's natürlich immer wieder obane Legenden die halten sich hartnäckig und macht Zeit Sinn wenn man im Vorstand trifft oder jemanden mal anzurufen nachzufragen was haltet ihr eigentlich davon?

00:30:08: Ja oder ich will auch erst mal nicht zu verbreiten.

00:30:10: Ich beobachte das so oft, weil vielleicht hatte jemand die Intention ein Produkt zu verkaufen.

00:30:16: aber dann ist es irgendwie so und das beobachte ich auch bei Lightmediant tatsächlich teilweise dass die das einfach... random wie einfach weiter tragen diese Informationen.

00:30:27: Da würde ich mir vielleicht tatsächlich wünschen, dass man sich an eine Fachstelle ich meine dafür seid ihr ja nicht nur mit den Infoständen da man könnt euch auch einfach eine Mail schreiben die Saison gehen das habe ich im Internet gefunden.

00:30:36: ist es denn richtig oder?

00:30:38: Werdet ihr doch für zu haben oder?

00:30:40: Genau?

00:30:41: also das wäre so der Tipp wahrscheinlich das einfach wirklich nochmal zu überprüfen.

00:30:44: Ich meine das sind irgendwie so noch schnell liebigen Welt irgendwie auch.

00:30:48: aber was du jetzt auch schon gesagt hast.

00:30:52: Also immer noch mal zu gucken, was ist die Intention der Person, die das postet?

00:30:58: Sind halt viele Clicks und dann geht es vielleicht auch nur darum irgendwie irgendwas reißerisch wieder so ein bisschen aufzumachen oder sich einfach wirklich nur zu zeigen wie man halt drum konsumiert.

00:31:08: Okay, oder wie ist das so eingebettet?

00:31:11: Es gibt ja auch Formate bei TikTok nicht so sehr, da hat man nicht so viel Zeit aber bei anderen Plattformen wo Leute vielleicht auch vor der Kamera Drogen konsumieren, aber das nochmal ganz anders einbetten.

00:31:22: Also da hat man dann eigentlich schon schnell eigentlich ein grundsätzliches Gefühl für geht es jetzt darum um was zu verkaufen oder einfach nur so ein paar Klicks?

00:31:31: Oder ist das so ein bisschen eingebettet in bestimmte Sachen?

00:31:34: und ich glaube, ich wäre immer vorsichtig wenn's irgendwas mit alle und immer... also wenn es so Pauschalitäten kommt, dann ist immer vorsichtbar.

00:31:44: Jetzt hattest du Kathrin im Eingang schon gesagt, auch rechtlich hat sich wahnsinnig viel vergetan.

00:31:50: Also wir haben einmal die Cannabis-Legalisierung, es gibt zumindest in einigen Regionen schon Drug-Checking – was würdet ihr beiden sagen?

00:32:00: Ist so der größte Veränderung oder der größten Wandel sowohl rechtlich als auch vom Nachtleben generell?

00:32:08: Ja,

00:32:09: also ich glaube so dieses rechtliche ist schon.

00:32:11: Also diese Cannabis-Ding ist schon eine Sache die mich auch immer wieder beeindruckt sozusagen, dass das jetzt so ist.

00:32:21: Also eine Sache, die vielleicht in der Umsetzung noch nicht so ganz brillant finde aber an sich vom Ansatz ja natürlich gut könnte man es natürlich gleich weiterspinnen.

00:32:30: Also die Leute, die das auch gut finden.

00:32:31: Wie stehen die dazu?

00:32:32: Wenn es bei anderen Drogen auch so wäre ist ein weites Feld.

00:32:36: Aber uns ging's ja schon als was wir jetzt immer vertreten haben, ist Entkriminalisierung von UserInnen und das ist eben die Freigabe einer Substanz wirklich ein guter Schritt.

00:32:46: Und dass man da sind und dass das passieren könnte finde ich immer gut.

00:32:52: Was jetzt gerade in dieser Zeit über allem schwebt ... ein bisschen die Angst vor Rückschritten in vielen Bereichen, ab gesellschaftlichen Ebenen wo man so denkt okay hat man doch eigentlich schon erreicht da war man noch schon mal weiter auch was an die Diskriminierung und was weiß ich alles angeht und dass ja so viele Gegenbewegungen jetzt zu bestimmten Sachen gibt Bayern ja immer noch die Legalisierung zurücknehmen will.

00:33:16: Also das sind so Sachen die ja wo ich dann immer einmal wieder mit Sorge drauf gucke genau

00:33:24: Gibt es denn auch Fragen, die zum Beispiel euch heute im Nachtleben begegnet oder auch an den Infosperren, die früher kaum eine Rolle gespielt haben?

00:33:31: Oder die so ein bisschen neu sind.

00:33:34: Also bei uns ist es viel, also diesen Flickenteppich.

00:33:38: Das ist jetzt schon ein paar Mal angeklungen.

00:33:40: aber dass die Bundesländer das halt so unterschiedlich machen.

00:33:43: Also sowas wie in Leipzig im Berlin so Partyprojekte oder jetzt Drug-Tracking, das sollte es einfach überall geben.

00:33:51: Also sozusagen die Hilfe des Hilfesystems sollte nicht von der Postleitzahl abhängig sein sondern Und aus sozusagen bestimmte gesetzliche Ermöglichungen sollte nicht bedeuten, ja ihr könnt euch kümmern.

00:34:05: Sondern ja ihr müsst euch darum kümmern.

00:34:07: Ihr könnt ja überlegen wie es macht aber das ist eigentlich gar keine mehr Frage mehr dass es gemacht werden sollte.

00:34:13: und was uns trotzdem also wir sind ja so nahe ist Jahr zwanzig achzen gestartet.

00:34:20: dann kam eine Pandemie.

00:34:22: Also das heißt viele Clubs zu.

00:34:25: Das heißt eigentlich sollte Die Clubs haben irgendwann wieder geöffnet und das, was wir eigentlich mitgenommen haben sollten hätten müssen wäre, dass Clubs wahnsinnig wichtige Orte auch für Gesundheit sind.

00:34:39: Also da wo Menschen vielleicht auch klar feiern aber auch in der Struktur wo sie sich gegenseitig unterstützen Tipps geben können voneinander lernen können.

00:34:51: Und wenn wir jetzt quasi an so das Klub sterben oder so denken, dann ist es tatsächlich tragisch einfach.

00:34:57: Weil da kommen Menschen zusammen und haben sie einen Zugang zueinander.

00:35:02: Das was wir aus der Pandemie gelernt haben, Vereinzelung ist keine gute Entwicklung.

00:35:08: Deswegen kann ich immer nur für plädieren die Clubs müssen offen bleiben Aus mehreren Gründen weil dort ist natürlich auch ein Ort wo Menschen Drogen nehmen.

00:35:19: Ja, zum Teil ja aber wo sie auch eine Hilfestruktur haben so das ganz wichtig und Genau Hinweise, Selfies Hinweise bekommen genau.

00:35:30: Das ist

00:35:30: ganz kurz ganz kurz noch mal ein bisschen unterstützen.

00:35:32: also auf jeden Fall stimm ich die da völlig zu.

00:35:36: Also diese Wichtigkeit von Club oder auch Parti Kultur im Allgemeinen eben für eine Struktur für eine Stadt Und auch für die einzelnen Menschen.

00:35:47: Was wir schon gemerkt haben, weil das ja auch so deine Frage war ein bisschen was die Partikultur sich verändert hat, dass in der Corona-Zeit haben ja auch Partys stattgefunden aber eben nicht öffentlich muss man ja schon sagen und die sind natürlich dann für uns jetzt mal aus Hilfesystems Sicht auf viel schwerer Erreichbarung wenn Leute im Privaten feiern oder Leute konsumieren mehr in privaten.

00:36:08: Das ist schon immer eine Herausforderung gewesen Reventionsarbeit.

00:36:13: Und deswegen ist auch mit einem Grund, warum eigentlich Clubs so wichtig sind und teilweise haben wir den Eindruck, dass die Leute aus diesem privaten Konsum nicht wieder in die Clubs zurückgefunden haben sozusagen.

00:36:27: Das ist ein Spannungsfeld.

00:36:31: Wir halten es auch für sehr wichtig mehr darauf zu gucken, dass Clubs erhalten bleiben und Unterstützung bekommen.

00:36:40: Wenn ihr jetzt die Arbeit in Leipzig und Berlin vergleicht, was fällt euch auf?

00:36:44: Wo schaut ihr euch vielleicht auch gegenseitig über die Schulter?

00:36:46: oder gibt es vielleicht sogar ein konkretes Beispiel wo ihr voneinander gelernt und dadurch die eigene Arbeit verändert habt.

00:36:53: Also ich kann mich erinnern dass wir so bei den mit so nah zusammen sozusagen die Flyer entrofen haben damals Wir aber auf jeden Fall auch immer zu so nahe gucken, wo ich dann immer ein bisschen leidspinnt oder wo ich zumindest immer sehr nachkennend drauf gucke.

00:37:11: Sitze um Einschätzung und diese Podcast-Formate, aber auch dieser ... Partytor, Clubtor-Sachen.

00:37:17: Die hätte stattfinden, dass wir seltener schaffen und sowas mal in der Art auf die Reihe zu kriegen.

00:37:22: Da habt ihr so eine Regelmäßigkeit drin.

00:37:23: Und das ist für uns auch ein Wissenschatz tatsächlich.

00:37:26: Dass wir da immer wieder drauf gucken, dass sind Sachen ... Wenn neue Praktis zu uns kommen und sagen, hier guckt zu nahe, auf der Seite hört euch das alles an, dann habt ihr schon mal eine gute Grundlage für alles.

00:37:37: Genau also das ist auf jeden Fall was... Wir sind ja auch im Austausch immer wieder zu Themen, auf jeden Fall.

00:37:45: Und zwar was so nah von Drug Scouts lernen konnte das ist wahnsinnig viel so.

00:37:52: also ich glaube mit seit Beginn des Projekts konnten... Also das ist immer total toll langjährigen Erfahrungsschutz, Schatz von Kolleginnen und denen auch Haus zu lernen.

00:38:03: Und auch von den Herausforderungen.

00:38:05: Und da glaube ich ist es immer toll dass man so offen sich begegnen kann, dass man sich Tipps und Tricks gibt.

00:38:14: Eines voran nicht bei wenn immer als erstes bei Drag Scouts denke sind die Flyer.

00:38:19: aber das ist einfach auch in der Beratung schon vorher.

00:38:22: Ich glaub keiner in der Drogen- und Suchthilfe kennt keine Flyer, kennt nicht keine Flyers von Drag Scots.

00:38:28: Die sind ausführlich, die sind super und man findet sie überall und das ist zu Recht.

00:38:35: Und genau mit den Workshops und so ein bisschen finde ich natürlich auch klar, Leipzig ist kleiner.

00:38:44: von daher gibt es da auch eine enge Beziehung noch mal zueinander, die möglich ist in Leipzig zwischen sozusagen Drug Scouts und denen.

00:38:52: das finde Da können wir auch immer wieder, glaube ich von lernen.

00:38:55: Weil in einem sehr großen Stadt mit vielen Clubs befinden.

00:39:01: Aber die wichtig ist, dass man voneinander einfach lernt und das ist.

00:39:08: Und was mich nochmal interessieren würde?

00:39:11: Ihr habt so eine Botschaft der Nacht oder so ein Nachtrad kann es sein.

00:39:17: Das könntest du vielleicht noch mal ausführen.

00:39:19: Ja also das ist auf jeden Fall toll, dass wir das jetzt haben.

00:39:24: Es gibt den Nachtrat.

00:39:25: Das ist ein Gremium, wo verschiedene Akteure in der Stadt zusammenkommen, wo wir unter anderem sitzen, aber auch Vertreterinnen von der Live kommen – also von diesen Live-Spielstättenzusammenschluss und des Ordnungsamtes.

00:39:38: Und es gibt auf städtischer Seite einen Vertretern für die Nachtrat und so zu sagen ein bisschen unabhängiger davon.

00:39:47: Die Leitung vom Nachtrat, die aber auch von der Stadt finanziert wird.

00:39:51: Und das ist sozusagen wie so ein Nachtrad mit Doppelspitzen und einem Fuß in einer Verwaltung und die andere Spitze so ein bisschen unabhängiger davon.

00:40:01: Und da sind wir auch sehr dankbar und froh, dass es an Leipzig klappen konnte, dass das passiert ist.

00:40:06: Da haben sich viele Leute über Jahre hinweg, wie das immer so ist bei solchen Prozessen, sehr doll engagiert und sehr dahinter geklemmt, immer wieder Werbung für gemacht oder das irgendwie hochgehalten.

00:40:17: Und tatsächlich gab es jetzt am Donnerstag gerade eine Abstimmung noch mal auf die Stelle, die nicht bei der Stadt ansässig ist.

00:40:24: weiter finanziert wird im Nachtrat.

00:40:26: Das ist jetzt positiv verschieden worden und da sind wir auch sehr froh drüber weil das einfach wirklich toller arbeiten ist wie die beiden machen und die den Nachtrat insgesamt macht.

00:40:36: Einfach so viele Aspekte, ne?

00:40:38: Also das ist jetzt wirklich ein Kremium was auch ansprechbar ist für Leute die dann auch sagen hier.

00:40:43: Da machen jugendliche Partys, dass es mir zu laut also selbst sowas geht.

00:40:46: Dass sie sich da hinwenden und dass man da irgendwie so'n bisschen guckt wie kommt man da zusammen?

00:40:51: ganz viele Themen, die da so verhandelt werden und die auch die Stadt entlasten.

00:40:54: ja auch zum bestimmten Punkt muss man ja auch sagen.

00:40:58: Das hat sich echt gesagt super an.

00:40:59: Ja, ein schlimmer

00:41:00: Film.

00:41:02: Jetzt kommen wir noch mal zu dem Geburtstagsthema.

00:41:05: Du hattest es ja in Anfangs schon ein bisschen angeteasert, Kathrin wenn ich teilnehmen möchte wie kann ich das denn machen?

00:41:14: Also ihr könnt einfach am Samstag gegen zwölf oder vielleicht auch fünf Minuten eher und so jetzt geht's mich schon los ins Elipamano gekommen.

00:41:21: nach Leipzig kostet zehn Euro Eintritt für Leute denen das zu viel Geld ist die sich das nicht leisten können.

00:41:27: sie können uns vorhin eine e-mail schreiben dann setzen wir dir auf ne Liste.

00:41:29: das ist okay Und dann könnte einfach dabei sein.

00:41:33: Und wenn ihr abends dabei sein wollt, dann müsst ihr euch mal informieren selbstständig.

00:41:39: Das kann ich jetzt hier nicht genau sagen den Ort.

00:41:42: Wir werden auf jeden Fall alles in den Shownotes dann entsprechend verlinken.

00:41:46: Katrin, wenn du dir zum Geburtstag, zum vierzigsten jetzt zum Beispiel etwas wünschen könntest was sollte deinem Wunsch nach Standard sein für das ihr heute noch echt kämpfen müsst?

00:41:57: Ich würde mir wünscht dass sich gesellschaftlich was ändert in der Wahrnehmung und in der Beurteilung von Drogen-Userninnen und Drogenkonsum.

00:42:10: Also dass da weniger Stereotype rausgeholt werden, dass da immer auf dieses individuelle Verhalten irgendwie geguckt wird sondern das auch vielleicht die Gesellschaft und die Community ihre Verantwortung wahrnimmt mit diesem großen Komplex von Dronenkonsum

00:42:30: bezüglich der Stigmatisierung.

00:42:32: Das wäre jetzt so eine Sache, die ich noch teilen wollte, denn ich bin ein achtzig geboren und habe relativ früh mit dem Konsum angefangen.

00:42:39: Freizeit-Konsumenten, mehr mal weniger problematisch oder riskanscher Konsum.

00:42:45: aber damals als ich angefangen habe war Konsum doch nicht so omnipräsent wie er jetzt ist?

00:42:49: Ich würde sagen Freizeitenkonsum hat er sich in dreißig Jahren hatte zugenommen.

00:42:55: also Ist immer so eine Frage, was man so wahrnimmt und was die Statistiken sagen.

00:43:00: Ich kann nur sagen das ist zum Beispiel wenn man sich jetzt so Statistik von Jugendlichen anguckt hat sowas wie Alkohol-Konsum, Zigaretten-Konzumen, das hat alles nachgelassen.

00:43:11: tatsächlich.

00:43:12: also wenn ich das so vergleiche mit... Und ich glaube auch dass jetzt die Zahlen, die man halt so statistisch findet nicht so sehr angestiegen sind über die Zeit.

00:43:23: Das ist vielleicht immer mal für bestimmte Substanzen ein bisschen unterschiedlich.

00:43:26: Ich weiß nicht, ob es vielleicht besser ein bisschen mehr

00:43:29: sagen

00:43:30: kann...

00:43:33: Also ich würde sagen, vielleicht... Ich weiß es jetzt auch gar nicht aus dem Steg reif.

00:43:37: Was ich aber auf jeden Fall feststelle ist die Verfügbarkeit hat sich geändert und das heißt das einzige Wissen, den wir begegnen können also weil Menschen sich das oder junge Menschen Internet auf viele Menschen sich da einfach nach Hause alle möglichen Substanzen nachhause bestellen können über Messenger dass wir mit genau solche Projekte gut ausstatten müssen Weil wie die jungen Menschen Infos brauchen und zwar Im Schulalter schon.

00:44:05: Und zwar diese Aufklärung auf Augenhöhe ist dabei so wichtig, ne?

00:44:08: Wenn wir das so moralisch machen und mit Gefahren androhen die dann gar nicht eintreten, dann büßen wir eher an Glaubwürdigkeit ein.

00:44:18: deswegen.

00:44:20: solche Projekte sind total wichtig und damit man so eine Entscheidung auch treffen kann, gut treffen kann oder sagen kann das möchte ich noch nicht.

00:44:30: Mit Blick auf die Zeit stelle ich fest wir sind schon wieder für euch heute.

00:44:34: Katrin August vielen vielen Dank für euren ganzen Input und nochmal ganz ganz liebe Grüße und ein ziemlich lautes Happy Birthday nach Leipzig.

00:44:43: alles alles Gute.

00:44:44: und vielen vielen dank für eure Arbeit Drugs Scouts.

00:44:47: Schön dass es eigentlich schon in dreißig Jahre gibt!

00:44:50: Und wenn ihr wissen wollt wie Ihr beziehungsweise das Programm der Stadt nach Acht haben wir Euch Schonuts verlinkt.

00:44:57: Wenn ihr vielleicht auch wissen wollt, was in der nächsten Folge dran kommt dann kann ich euch das jetzt schon sagen.

00:45:02: wir reden nämlich über den neuen Sex-Positiven Club Rosa.

00:45:07: Wir haben Karl zu Gast die Szenen Insiderinnen unter euch die kennen ihn vielleicht schon als den Gründer vom legendären Club verboten.

00:45:15: Was genau er mit dem rosa jetzt zu tun hat Das verrät er uns genauso wie dass was Menschen heutzutage vielleicht auf einer Sex-Positiven Party beziehungsweise in einem sexpositiven Club suchen, was vielleicht auch neu gedacht werden muss und was das Rosa bietet.

00:45:33: Was man woanders nicht findet – The New King!

00:45:37: Darum geht es.

00:45:38: Neue Lust gibt's auch neue Regeln.

00:45:40: Das erfahrt ihr auf jeden Fall in der nächsten Nachtschatten-Podcastfolge von Sona Safer Nightlife Berlin Und bis dahin kommt gut durch die Nacht und passt aufeinander auf.

00:45:53: Das war's.

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