SONAR: Safer Nightlife zwischen Beratung und Bass

Shownotes

Feiern ohne Risiko? Unrealistisch. Aber safer geht immer! In dieser Folge geht’s um Harm Reduction
im Club, Infostände mitten im Nachtleben und die Frage: Warum wissen so wenige, was dort wirklich
passiert? In dieser Folge von Nachtschatten Reloaded spricht Jessie mit Gianna und von SONAR über
ihre Arbeit an Infoständen in der Clubszene. Es geht um Harm Reduction, Safer-Use-Materialien und
warum Prävention im Nachtleben so wichtig ist. Welche Tools kommen zum Einsatz – und wie
reagieren Feiernde darauf?

Transkript anzeigen

00:00:01:

00:00:12: Hallo!

00:00:13: Schön, dass ihr wieder eingeschaltet habt zu einer neuen Folge Nachschatten Reloaded.

00:00:18: Wir wollen heute ein bisschen über unsere Infostände reden also über die so nahe Infostende denn ihr wisst Feiern ohne Risiko?

00:00:26: Das gibt es so nicht.

00:00:28: Aber wir können ja Risiken minimieren und genau dafür stehen mitten im Nachtleben.

00:00:33: unsere kleinen Infostände, an denen ihr vielleicht schon hundertmal vorbeigelaufen seid – vielleicht habt ihr aber auch schon mal Hallo gesagt oder euch das ein- oder andere Nützliche eingesteckt!

00:00:44: Denn an den Infoständen findet ihr zum Beispiel Kondome, Elektrolyte, Zierröhrchen, Pipetten und ganz viel Infomaterial.

00:00:53: Sieht nicht nur spektakulär aus, dahinter steht eben ziemlich konkrete Harm Reduction und Informationsarbeit.

00:01:01: Denn was passiert eigentlich wenn bestimmte Clubs Self-Ause Materialien nicht zulassen?

00:01:08: Darüber wollen wir heute reden unter anderem auch warum ausgerechnet so eine kleine Dosierhilfe im Ernstfall einen großen Unterschied macht und warum es an diesen Ständen viel mehr als Flyer und gratis Kondome gibt.

00:01:23: Ich spreche heute darüber natürlich mit August, die ist ja immer an meiner Seite und Jana von Sonar.

00:01:28: Die kennt ihr vielleicht von der Stimme auch her.

00:01:31: Über ihre Arbeit an den Infoständen wollen wir reden.

00:01:35: was erlebt sie da so im Nachtleben?

00:01:39: Was sind auch vielleicht so die Konsumrealitäten auf die sie trifft?

00:01:43: Und natürlich reden wir über Stickmata denn Herr Prävention Zu leisten ist nicht immer so ganz vorurteilsfrei.

00:01:51: Es gibt Menschen, die verurteilen das, es gibt vielleicht auch Menschen, Ende hört, dann verspreche ich euch, nehmt ihr mindestens drei Dinge mit.

00:02:05: Erstens, ihr wisst was wirklich an einem professionellen Self-Use Kit steckt und wofür diese einzelnen Materialien überhaupt gedacht sind.

00:02:16: Zweitens, Ihr versteht warum Verbote zum Beispiel solche Verbote wie No G in Club Policy aus Harm Reduction Sicht problematische Nebenwirkungen haben könnten und weshalb offene Kommunikation im Notfall vielleicht viel hilfreicher sein kann.

00:02:33: Und drittens und für alle Veranstaltenden und Clubmenschen interessant.

00:02:38: Ihr erfahrt ganz praktisch, wie ihr Harm Reduction in eure Veranstaltung holen könnt und welche Unterstützung so nahe euch dafür anbietet!

00:02:48: Also was steckt wirklich hinter diesen Infoständen im Nachtleben?

00:02:52: Darum geht's jetzt in dieser Folge und dafür bist du wieder hier, Janna.

00:02:57: Yes, klar.

00:02:58: Hi, schön wieder hier zu sein!

00:03:00: Ich bin Jana und ich arbeite bei Sonar sowohl an Infoständen als auch an Workshops.

00:03:07: Und ja, da bin jetzt glaube ich seit fast

00:03:09: zwei Jahren dabei.

00:03:10: August wir haben uns heute entschieden nochmal unsere Infostände vorzustellen.

00:03:14: für all jene die sie nicht kennen kannst du vielleicht ein bisschen was zum Hintergrund sagen wie sich diese ganze Idee entwickelt hat?

00:03:20: Wie seid ihr denn darauf gekommen mit Safer Use Materialien durch Clubs zu ziehen?

00:03:27: Ja, dieser Ansatz hat tatsächlich schon eine sehr lange Geschichte.

00:03:30: Die glaube ich meines Wissens aber da nagelt mich nicht drauf fest die auch wirklich schon in den neunzig Jahren zurück reicht.

00:03:39: das heißt vor allen Dingen ist so ein etablierter Ansatz auf einigen Festivals sehr lang.

00:03:45: Das heißt da hat man festgestellt dass Menschen oder auch auf langen Techno feiern Na ja, werden so Clubs zu machen.

00:03:57: Dass die Leute nicht einfach aus dem Partys rauskehren können.

00:04:02: Das heißt das es auch wirklich was mit so runterholen zu tun hat.

00:04:06: Da ging's vor allen Dingen um so Tripbegleitung und dass man wenn man das gut organisiert... Psychosen, schlechte Erfahrungen, Krankenausaufenthalte.

00:04:24: All das, dass man das verhindern kann durch wirklich relativ einfache Tools tatsächlich.

00:04:30: Das ist sozusagen etwas was man so glaube ich in den neunziger Jahren festgestellt hat, was einige Festivals auch wirklich gut etabliert haben und durchführen.

00:04:43: Jetzt so nahe ist natürlich kein Projekt wo wir Tripsitting anbieten können.

00:04:47: Aber wir können trotzdem den Menschen Tools mitgeben, dass sie zumindest wie Sie im Umgang miteinander gut miteinander umgehen, wie Sie Acht aufeinander geben können, wo sie sich hinwenden können.

00:05:01: Wir können eine sehr einfache Infektionsvermeidung, Hamiltonian dort machen und das ist Wichtig immer, dass wir die Menschen dort treffen wo sie sind.

00:05:14: Von daher würde ich sagen es ist eigentlich die Idee entstanden.

00:05:18: Jana ist dann eine der freundlichen Menschen die hinter dem Stand stehen.

00:05:22: Jana wie bist du denn dazu eigentlich gekommen?

00:05:25: Gute Frage, ich glaube es war eine gute Prise Glück.

00:05:28: Ich habe vorher auch schon ein bisschen in die Richtung gearbeitet also mehr in der präventiven also exklusiv präuentiven Richtung und war auf Jobsuche.

00:05:38: und dann ist dieses Angebot irgendwie reingeschneit und das hat sehr gut gepasst und erfüllt irgendwie alle meine Bedürfnisse von einer gewissen Struktur zu haben aber auch flexibel sein zu können nachts unterwegs zu sein aber auch tagsüber was machen zu können.

00:05:53: deswegen das war einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort, ehrlich gesagt.

00:05:57: Heute wollen wir ja mehr über die Infostände und deine Arbeit dort erfahren.

00:06:02: wie ist es genau?

00:06:04: Wie oft tust du da so im Club wirklich jeden Abend?

00:06:08: Also wir machen ja Infoständen von so Donnerstags bis Sonntag jedes Wochenende und ich würde schon sagen dass ich eigentlich jedes Wochenend arbeite.

00:06:17: Es ist aber unterschiedlich wie häufig.

00:06:19: Also ich mache mal nur einen Donnerstag und dann habe ich den Rest des Wochenende frei oder ich mach auch mal Freitag und Sonntags, das ist ganz unterschiedlich.

00:06:26: Aber schon regelmäßig!

00:06:28: Jetzt kommen wir mal konkret zu deiner Arbeit.

00:06:30: Nimm uns mal ganz kurz mit wie läuft so ein Abend konkret ab vom Ankommen bis zum Aufbau?

00:06:36: Also eigentlich müssen wir ein bisschen vorher anfangen weil wir haben eine Kollegin im Team die macht die Einteilungen wer an welchen Ständen arbeitet.

00:06:43: da können wir sagen wann wir Zeit haben und uns quasi für Stände eintragen.

00:06:48: eine hauptamtliche Person, also die fest angestellt ist und die Verantwortung für den Stand übernimmt.

00:06:54: Nennen wir immer liebevoll Hauptsonarie.

00:06:58: Und die haben vorher nochmal kurz Kontakt mit dem Club.

00:07:02: Also schreiben nochmal, hey wir kommen dann übrigens Freitag, zwanzig Uhr.

00:07:06: Wir bauen dann auf und müssen mir noch irgendwas wissen.

00:07:08: Stand holen oder keine Ahnung irgendwie so... Und dann treffen wir uns meistens zur zweite oder zur dritte und packen den Tisch dahin wo er sein soll, wo wir nicht im Weg stehen und packern unsere Materialien aus und nach vier Stunden bauen wir wieder ab und Wir gehen wieder nach Hause.

00:07:25: Wie kommt ihr denn überhaupt in den Club?

00:07:27: Ich denke ja nicht, dass ihr mit eurem Stand von Klub zu klub Türzeht sondern der Hauptsynari hat es ja vorher für euch geklärt.

00:07:33: dann oder wie ist das müsst ihr Akquise machen oder kommen die Clubs und sagen hier kommt doch mal zu uns!

00:07:39: Das ist tatsächlich unterschiedlich.

00:07:41: also manche Veranstaltende oder Kollektive melden sich bei uns und auch manchmal schon Monate im Vorhinein und sagen hey da haben wir eine Veranstaltung hätten euch richtig gerne dabei plant uns mal ein.

00:07:54: Manchmal ist es aber auch so, dass eben diese Kollegin die die Planung macht einfach Clubs anfragt.

00:08:00: Also wenn wir Zeit haben und keine Ahnung drei Leute aus dem Team sagen Wir haben Freitag Abendzeit und haben noch keine fix eingeplante Veranstaltung dann können wir auch einfach mal Leute anschreiben und sagen hey wir haben Zeit können wir vorbeikommen?

00:08:13: kostenloses Angebot Wir könnten aufschlagen.

00:08:17: Ganz wichtige Informationen für alle Veranstalterinnen, die jetzt vielleicht zuhören kostenloses Angebot.

00:08:22: und ich weiß aus meiner elektronischen Bubble dieses kostenlose Angebot wird super gerne angenommen.

00:08:28: wenn man eine Party plant dann ist ein Infostand mit den Selfie Use Materialien sehr willkommen!

00:08:35: Ist es außerhalb der elektronische Bubble auch so beliebt?

00:08:38: Also seid ihr euch auf Rockkonzerten, Rap Konzerten möchtet ihr dahin?

00:08:43: Wir sind tatsächlich vor allem an Techno-Veranstaltungen oder einfach im elektronischen Bereich unterwegs, haben aber eigentlich total Bock auch an andere Veranstaltung.

00:08:53: besser anzukommen und da auch präsenter zu sein.

00:08:57: Vor allem weil in der Technos-Szene Safer Use echt schon auch gut eine Rolle spielt, und wir da viele Gespräche führen mit Menschen die sich damit auch schon auseinandersetzen.

00:09:06: natürlich nicht nur aber schon auch vielen und wir glauben dass das bei anderen Musikrichtungen noch ein bisschen anders ist.

00:09:11: also da noch mehr Redebedarf besteht und einfach noch mehr in den Austausch gegangen werden kann.

00:09:17: Eigentlich nicht lustig aber es fällt mir doch auf wenn der Konsum offener gestaltet wird auch mehr ehrlicher.

00:09:24: Ja, ein ehrlicherer Ansatz und damit auch irgendwie eine Authentizität.

00:09:27: Man fällt heimlich nicht so und kommt dann vielleicht auch in eine ehrliche Kommunikation.

00:09:31: Also hier auch nochmal der Aufruf an alle Veranstalterinnen wenn ihr jetzt zum Beispiel Rockkonzerte habt oder Rap Konzerte, Hip-Hop-Veranstaltungen.

00:09:40: Dann nutzt das Angebot auch gerne denn ich glaube es ist konsumiert wird über alles.

00:09:44: Wer jetzt um meine These?

00:09:45: Ich frag mich ob's auch Schlagerpartys gibt.

00:09:47: selbst da könnte man weiß ich noch mal über Alkoholkonsum reden.

00:09:52: also Es ist kein Genrespezifisches Thema.

00:09:56: Wie ist es jetzt vor Ort?

00:09:57: Ihr habt einen Club gefunden, kommen die Leute dann eher proaktiv auf euch zu oder musst du sie mit dem Lasso einfangen?

00:10:04: Das kommt tatsächlich ein bisschen auf den Club an.

00:10:06: also manchmal sind wir ganz schön versteckt weil die Clubs einfach gar nicht so viel logistische Möglichkeiten haben dass man uns quasi direkt als erstes sieht wenn man reinkommt.

00:10:17: Es läuft aber schon meistens so das wir unsere Ecke aussuchen wo mitten auf der Tanzfläche ist, damit die Leute die Pause machen eher so mit dem Blick abschweifen und vielleicht dann auf unseren Stand irgendwie fallen.

00:10:31: Und gerade eine freie Minute haben in dem Sinne.

00:10:34: Tatsächlich ist es aber so dass die Menschen schon auf uns zukommen.

00:10:37: wir haben so ganz tolle farbige Lichter.

00:10:41: Wir sagen auch immer wir versuchen so die Motten ins Licht zu locken.

00:10:44: Das funktioniert tatsächlich auch ganz gut also auch mit den verschiedensten Substanzen die konsumiert werden das das Licht bisschen anlockt.

00:10:52: Da steht so nah und es blinkt dann ganz wunderschön, aber grundsätzlich sind auch viele einfach sehr neugierig weil das sieht man nicht immer.

00:10:59: So ein Stand da liegt Material rum dass ist ganz viel aus der Ferne erkennt man nicht was es ist und so.

00:11:04: also die Leute kommen schon auf uns zu.

00:11:06: ich habe das natürlich auch mal beobachtet und ich finde es ganz lustig wie teilweise ja auch schüchtern sich den Menschen da so ran pürchen und dann sehen sie was liegt denn da?

00:11:16: Und dann kommen sie nochmal ein bisschen näher um das auch besser zu sehen alles gratis.

00:11:21: Und dann sind sie natürlich interessiert, weil es hat natürlich auch erstmal Selfie-Use Materialien.

00:11:27: Da hat vielleicht auch ein bisschen was... Deshalb frage ich Exposing.

00:11:31: Es bedeutet ja wenn ich mich dafür interessiere, dann sehen die anderen Menschen das sich konsumieren.

00:11:37: Deshalb ist vielleicht auch die Hemmschwelle bei anderen Genres ein bisschen höher.

00:11:42: so einen Infostand vielleicht auf die Veranstaltung zu holen könnte das sein?

00:11:48: Kann ich mir gut vorstellen.

00:11:49: Ich glaube aber auch, dass es mit dem Umgang von den Clubs zu tun hat.

00:11:52: also genau das was du sagst Es ist auch für die Clubmitarbeitenden viel normaler in Anführungszeichen so Das an deren Partys konsumiert wird und ich glaube bei anderen Genres wird es meistens gar nicht so mega genau besprochen oder thematisiert Was dann noch für Substanz eine Rolle spielen könnten macht es ja auch Sinn, dass so ein Infostand nicht per se einfach eingeplant ist.

00:12:15: Also dann wird in der Community quasi weniger drüber

00:12:17: gequatscht automatisch

00:12:19: und aber auch von der strukturellen Ebene weniger.

00:12:22: Und da versuchen wir jetzt auch gerade einen Bein reinzukriegen.

00:12:26: was aber bei den Infoständen total spannend ist keiner beim Infostand steht, dann ist es meistens genauso wie du beschrieben hast.

00:12:33: Die Leute sind Schüchtern und wissen nicht so genau machen fünfmal einen Schritt näher um dann endlich auf den Stand zu gucken.

00:12:40: Wenn aber Leute da sind, dann hört's gar nicht mehr auf.

00:12:42: Also so ne dieses andere machen das auch?

00:12:45: Dann kann ich ja auch mal hingehen.

00:12:46: Das ist total wirksam.

00:12:48: wenn wir also Leute da haben, dann hörts eigentlich auch nicht mehr aus.

00:12:51: Ich denke immer noch ein bisschen, ich hänge immer noch etwas an dem Gedanken dass es auf anderen Genres oder in anderen Genre die Infostände noch nicht so etabliert sind und dabei fällt mir auf, es sind auch Awareness-Strukturen oft nicht.

00:13:04: Also ich habe auch auf einer Hip-Hop-Veranstaltung – hab' ich noch nie ein Awareness Team, glaube ich gesehen!

00:13:11: Aber ja was unterschätzen denn die meisten Leute beim Feiern?

00:13:14: Ganz unabhängig jetzt vom Genre, was sind so die meisten ... ihr kommt ja auch ins Gespräch.

00:13:19: Was sind so top Themen wenn du welche benennen

00:13:21: müsstest?!

00:13:23: Ich glaube, dass viele Menschen, die konsumieren und sich damit auseinandersetzen, ein ganz gutes Gefühl entwickeln für Mischkonsum.

00:13:33: Welche chemischen Substanzen kann ich wie kombinieren?

00:13:36: Dass es mir so geht, wie ich möchte... Ich glaube viele Menschen vergessen dabei aber den Alkohol!

00:13:41: Also das passiert uns immer wieder, dass wir eigentlich an typischen Orten sind für große Technopathies oder was auch immer und da halt auch viel geballert wird.

00:13:53: Und dann aber die Menschen gar nicht auf dem Schirm haben, dass die eins zwei drei vier Bierchen, die sie parallel noch trinken natürlich auch einen Effekt darauf haben wie sie ihr Heiwa nehmen oder wie es ihnen generell geht.

00:14:05: Konsumtrends ändern sich jetzt auch?

00:14:06: Gibt es so ein... weiss ich nicht aktuell vielleicht so wo du sagst, da fehlt's noch ein bisschen am Bewusstsein.

00:14:13: also ich glaube Die Allgegenwärtigkeit von den synthetischen Katinonen, die merken wir irgendwie alle.

00:14:20: Also sind auf jeden Fall präsent an den Infoständen.

00:14:23: Ich glaube das Bewusstsein wie ungewisses ist was ich da konsumiere.

00:14:28: also welche Variation.

00:14:30: Die kommt langsam an aber da ist auf jeden fall noch Luft nach oben.

00:14:33: Alle sprechen von Methi, alle von Methadronen so ne?

00:14:37: Aber ob es dann wirklich ist... Wir sehen's an den Ergebnissen vom Drug Checking sehr unwahrscheinlich dass es denn wirklich dieses Methidronen ist.

00:14:44: und Da sprechen wir aber auch an den Ständen richtig viel drüber, also dass die Menschen das auch merken.

00:14:49: Aber gar nicht wissen, dass daran liegt, dass es eine andere Substanz ist.

00:14:52: und dann denken sie, das war einfach nicht sauber oder sie hatten halt irgendwie schlechteres Set oder schlechtere Setting.

00:14:59: und das besprechen wir immer mehr.

00:15:02: Also da kommen die Leute auf uns zu!

00:15:05: Wie ist es viele Menschen, die ich kenne?

00:15:07: Die denken sie haben ihren Konsum im Griff.

00:15:09: Also nach ihrem Wissenstand auf jeden Fall würde ich dem auch zustimmen.

00:15:13: und dann gibt's aber manchmal so Wissenslücken, würde ich sagen.

00:15:17: Gibt es da etwas woran du merkst im Gespräch?

00:15:20: Der Konsum könnte noch ... also der könnte noch safe sein.

00:15:24: Ich bin immer wieder überrascht wie viele Stammys, wir an den Infoständen haben.

00:15:29: Also Menschen die immer wieder in den gleichen Clubs feiern gehen und immer wieder bei uns an den Ständen auftauchen, die einerseits unsere Materialien total toll finden und nutzen aber selber nicht so richtig dafür sorgen dass sie vielleicht was Nachhaltiges haben.

00:15:43: also geben mir auch Ziehpapier raus womit man Röhrchen formen kann.

00:15:48: dazu wahrscheinlich gleich nochmal mehr.

00:15:51: Aber das gibt ja auch zum Beispiel Metallne-Varianten oder Varianten, die dann für dich besser passen oder individuell angepasst sind.

00:15:58: Und da habe ich das Gefühl machen die Leute manchmal diesen Schritt nicht, das noch mehr zu optimieren.

00:16:03: Wir sind quasi ein total wertvolles Instrument für Safer Use aber es geht immer noch besser und ich glaube diesen nächsten Step zu gehen... Wagen vielleicht viele auch nicht, weiß ich nicht.

00:16:16: Da lebe ich vielleicht ein bisschen in meiner eigenen Bubble weil ich finde es hat sich bei mir gefühlt in der letzten Jahren sehr viel getan.

00:16:22: mittlerweile also meine Freundinnen sind auch noch alle bewaffnet mit einem Gästeröhrchen.

00:16:26: Also nicht nur dass jeder sein eigenes hat Es gibt auch Gästeröhrchern und da habe ich mir gedacht das wäre ja vor sagen immer fünf jahren noch gar nicht so die gepraktizierte Realität gewesen.

00:16:37: was sind so Sachen wo du merkst?

00:16:39: oder hat sich aber in den letzten Jahren einiges getan?

00:16:43: Also ich glaube, dass dieses komplette... raus schießen mit Substanzen weniger geworden ist.

00:16:51: Also natürlich gibt es das immer noch, dieser Kontrollverlust auch als Konsumziel also dass ich an meine Grenzen gehen möchte und das auch ein Ziel meines Konsums sein kann aber das begegnet mir tatsächlich weniger häufig, dass Menschen wirklich dieses Ausknipsen aktiv wollen.

00:17:08: Ich habe das Gefühl da bewegt sich schon in Richtung von einem bewussteren Nutzen von vielleicht auch unterschiedlichen Substanze für unterschiedliche Ziele oder halt Bedürfnisse, aber so dieses komplette Durcheinander und einfach nur an meine Grenzen kommen damit sich dann alle auch um mich kümmern.

00:17:24: Das begegnet mir

00:17:25: weniger.".

00:17:26: Jetzt

00:17:26: kommen wir natürlich zu den wirklich spannenden Dingen!

00:17:29: Was gibt es denn eigentlich an Material?

00:17:32: An den Infoständen?

00:17:36: Also wenn man jetzt an die Materialien denkt, dann denkt man ja meistens irgendwie an so Flyer.

00:17:41: Also so geht's mir und

00:17:43: hier Infostand,

00:17:44: Flyersdicker.

00:17:45: Jute

00:17:45: Beutel!

00:17:46: Genau aber es geht tatsächlich um mehr.

00:17:49: also natürlich haben wir auch das.

00:17:50: Wir haben tatsächlich Substanzflyer, wir haben Flyer zu weiterführenden Angeboten, zu ergänzenden Angeboten Und aber auch recht praktische Sachen tatsächlich, also sei es von Condom, Gleitgehe.

00:18:05: Wir haben so ... wir nennen das Zipakete.

00:18:09: Es gibt Supplements die unterstützen können und dann müsste glaube ich mal Janna ergänzen und ins Detail gehen.

00:18:17: Aber Vielleicht so, wir versuchen das was Jana schon erklärt hatte.

00:18:23: Also das ist so ein Kontaktangebot.

00:18:25: Wir versuchen ins Gespräch zu kommen und sind offen für tatsächlich alle Substanzen Und es kann auch sein Cannabis Es kann Alkohol sein Es kann Tabak sein Das können aber auch illegalisierte Substanze sein.

00:18:40: Die Bandbreite ist sehr vielfältig Und man kann vor allem auch zu uns kommen, wenn man gar nicht selbst ein Thema hat.

00:18:47: Sondern wenn man mal Fragen hatte für jemand anderen so.

00:18:51: also wir sind dafür alle offen und das nutzen auch sehr viele

00:18:54: tatsächlich.

00:18:56: Johnna hat August denn jetzt was die Materialien betrifft noch dieses Jahr.

00:18:59: sie hat von diesen Ziel Packages geredet.

00:19:03: Die sind auch wenn ich das richtig beobachte auf Festivals immer wahnsinnig beliebt.

00:19:08: Was ist denn in diesem Package drin?

00:19:11: Also in unserem Zielpaket, da haben wir alles für Safer Sniffing drin.

00:19:17: Und wir legen das auch immer so schön aus, damit man das nochmal auf einen Blick irgendwie alles sieht.

00:19:23: Da haben wir einerseits ein Taschentuch drin, da haben wir Desinfektionstücher drinnen also für Oberflächen sagen wie immer für ein Handyscreen oder für andere Oberfläche von denen konsumiert wird und dann haben wir Ziehpapier drin.

00:19:38: Das ist so ein kleiner Block.

00:19:39: Da sind mehrere Papiere dran die man dann zusammenrollen kann zu einem Zierröhrchen mit dem Ansatz das nur einmal zu verwenden und aber mehrere pro Paket damit alle ein eigenes haben.

00:19:53: Und dann haben wir auch noch Hackkarten da drin, damit nicht die eigene Bankkarte verwendet wird welche schon in tausend Automaten drin war oder auf dem Boden gefallen ist.

00:20:01: oder hast du nicht gesehen?

00:20:03: Genau!

00:20:04: Zum Schluss auch eine kleine Nasendusche to go.

00:20:07: Das ist so ne Kochseitslösung.

00:20:09: Die sieht ein bisschen aus wie so.

00:20:10: Augentropfen Geben wir aber auch mit damit man einmal die Nase durch putzen kann?

00:20:16: Ich muss gerade ein bisschen lachen, denn die Augen tropfen.

00:20:18: Ich wurde schon häufiger gefragt wofür sind sie denn?

00:20:21: und dann war ich auch relativ irritiert habe mir jetzt schon gedacht dass es für die Nase sei.

00:20:26: aber in meinem Umfeld gibt's auch viele Stoner die tatsächlich das auch als Augentropfen gerne nehmen einfach weil schön für die Augen.

00:20:33: so als Befeuchtung ist multifunktionell einsetzbar.

00:20:38: Welche Dosierhilfen habt ihr vielleicht sonst noch an dem Stand?

00:20:41: Wir geben auch immer unsere Lehrkapseln

00:20:44: mit,

00:20:45: also einerseits für Menschen die sowieso Substanzen oral konsumieren.

00:20:49: Also diese Schlucken weisen aber auch jedes Mal darauf hin, dass man viele Substanze auch oral konsummieren kann, die man eigentlich sonst zieht.

00:20:57: Es gibt Menschen, die haben Probleme mit ihren Nasen oder wollen das einfach nicht so häufig machen.

00:21:01: für ihre Nasenschleim heute und das kann man auch quasi umrechnen es gibt für jede Substanz noch wieder andere Berechnungen.

00:21:07: deswegen informiert euch.

00:21:09: Aber man kann diese auch immer ... Nee!

00:21:11: meistens schlucken und dafür geben wir die Kapseln raus, damit man das so vorbereiten kann zu Hause.

00:21:16: Und dann quasi schon die perfekten Bömpchen mitnehmen können und man auch weiß wie viel es ist also einerseits safe for use was die Menge angeht aber andererseits auch ein bisschen was die Nase angeht.

00:21:26: Wir haben aber auch immer Pipetten dabei Dosierhilfen für Flüssigkeiten.

00:21:32: Natürlich mit dem Gedanken, dass so mit G besser konsumiert werden kann, sicherer konsumieren können.

00:21:38: Man kann aber theoretisch auch andere Substanzen damit natürlich abtropfen oder abmessen.

00:21:44: also manche Leute die zum Beispiel LSD Microdosen wenn das aufgelöst ist in Alkohol dann kann man das natürlich auch dafür verwenden.

00:21:52: Jetzt vielleicht August.

00:21:53: noch mal an dich.

00:21:54: Hast du das Gefühl, dass das Thema Harm Reduction im Nachtleben jetzt auch wirklich ernst genommen wird?

00:22:00: Ich glaube früher musste man dafür auch noch relativ Überzeugungsarbeit leisten.

00:22:04: Ist es heute immer noch so?

00:22:06: Also richtig eine Zahl oder das so unterlegen kann man nicht aber der Stand die Stände werden einfach wahnsinnig gut genutzt.

00:22:14: Das heißt wenn das Angebot vor Ort ist und das ist das Wichtige also das eine sind.

00:22:20: Also wir haben ja auch Beratungsstellen, Ort wo Menschen oder Internet wo Menschen sich informieren können.

00:22:27: Aber das ist total wichtig dass ihr eigentlich an dem Ort wo sie sich gerade bewegen möglichst schnell in Kontakt kommen könnt und so versuchen wir Brücken zu bauen.

00:22:36: Das heißt an sich, ne?

00:22:37: Wenn man sich informieren möchte ins Internet geht zu einer Beratungsstelle muss man immer einen zusätzlichen Weg oder man muss schon wissen was man sucht und wenn dann Stand ist und man sich Informieren können damit machen wir gute Erfahrungen.

00:22:49: Und das wird wie gesagt auch ziemlich gut angenommen und von daher würde ich sagen dass eigentlich für meine Empfinden gibt es Menschen die sich sehr bewusst mit dem Thema auseinandersetzen aber Dennoch gibt es noch Luft nach oben und Menschen, die sich bisher noch gar nicht damit auseinandersetzen.

00:23:10: Weil sie den Zugang dazu gar nicht haben oder dass der stigmatisiert ist.

00:23:14: plus wir haben ja immer wieder nachkommende jüngere Generationen.

00:23:18: das heißt das ist Thema woran wir stets und immer arbeiten werden genau Und uns ist immer wichtig wenn wir also dass wir auch mit den Clubs so zusammenarbeiten befinden es gut auch mit denen zu sprechen, weil wir verteilen ja Safer-Use Materialien.

00:23:38: Und das heißt auch genau solche Pipetten und so dass es gut wird wenn Leute dieses Equipment am besten auch nicht abgenommen bekommen.

00:23:50: Und das ist sozusagen was, was uns in den Clubs je nachdem unterschiedlich begegnet dass genau es einfach weiterhin so Substanzen gibt die ein gewisses Ranking haben.

00:24:01: also die eine Substanz wird verteufelt die andere nicht und da sozusagen haben wir von so nahe einfach die Haltung Wir möchten ja zu jeder Substanz gleich informieren und die Person wird eh konsumieren.

00:24:19: Und das Wichtigste ist uns einfach, dass sie so sicher wie möglich konsumiert kann.

00:24:25: Da möchte ich gleich noch mal Rü, der war ja früher Teil des Podcast-Teams hier und da hatte ich auch immer noch den Ansatz das ich gedacht habe.

00:24:32: Naja, ich konsumiere ja nun diese und jene Substanz die hat so ein niedriges Risikoprofil.

00:24:36: aber wer das und dass?

00:24:37: Der hat wirklich einen Problem!

00:24:38: Und dann hat Rü immer gesagt nein Jessica also Konsum ist einfach Konsum.

00:24:42: und da jetzt irgendwie zu urteilen oder zu sagen es besser oder schlechter ist... Das is ne Milchmetrich in Rechnung und das ist mir sehr im Kopf geblieben.

00:24:52: Jetzt wäre meine Frage, denn du hast es gerade auch angesprochen die Verantwortung der Clubs, dass man die Harm Reduction Arbeit, die ihr leistet jetzt nicht irgendwie, ja wirst du sagen, nicht niedermacht aber beschränkt und den man die Sachen, die man gerade ausgeteilt hat wieder abgenommen bekommt.

00:25:09: Wo seht ihr dann die Verantwortung?

00:25:11: eher bei dem Clubbetrieb sich um Harm Reductions zu kümmern oder bei den Clubgängerinnen?

00:25:16: Oder ist das so eine Gemeinschaftsleistung?

00:25:19: Auf jeden Fall eine Gemeinheitsleistung.

00:25:21: Ich würde schon auch sagen, dass es Sinn macht sich in den Clubs natürlich damit auseinanderzusetzen.

00:25:26: Dafür stehen wir zur Verfügung.

00:25:29: Wir können auch das Personalschulen sich da auseinandersetzen oder auch Überdosierungen zu erkennen und was bedeutet vielleicht etwas.

00:25:41: Da auch einen sicheren Umgang für das Personal zu schaffen... Aufgabe.

00:25:46: und ich würde auch sagen, mit den Klubgängerinnen wollen wir natürlich auch arbeiten.

00:25:51: Also auch da sollte es zur Überdossierung kommen dass sie sich so schnell wie möglich immer melden.

00:25:57: und wenn wir jetzt an bestimmte Substanzen wie zum Beispiel G denken wo es tatsächlich eher darum geht das die Leute dann Angst haben Hausverbot zu bekommen geht's halt darum dass sich die Menschen trotzdem wenn es dazu eine Überdosung kommt absolut schnell melden müssen.

00:26:15: Dana, das klingt mir jetzt gerade wenn es um das Thema Überdosierung ist ja schon auch eine ernste Sache.

00:26:20: Das klingt mehr auch so als leistest du da an dem einen oder anderen Abend vielleicht auch manchmal Awareness Arbeit?

00:26:27: Ja, das werde ich tatsächlich richtig häufig gefragt.

00:26:29: also was jetzt genau der Unterschied ist zu Awarenessarbeit und ich glaube so nah versteht sich total Ergänzung von Awareness Arbeit, also Menschen die mit uns ins Gespräch kommen oder denen es zum Beispiel nicht gut geht.

00:26:43: Die würden wir natürlich nicht einfach stehen lassen.

00:26:46: aber weil wir häufig in diesen Clubs Unterwegs sind, wir kennen die Strukturen.

00:26:51: Wir wissen wie die awareness-Strukturen und falls welche vorhanden sind auch aufgebaut sind können wir dann auch schnell Hilfe hinzuholen.

00:26:58: Wir haben alle ein gewisses know how mit überdosierten Menschen oder Menschen in überfordernden Situationen umzugehen Aber versuchen das schon auch immer wieder an den Club zurückzugeben, weil das klar nicht unsere Aufgabe ist.

00:27:12: Wir ergänzen es aber natürlich.

00:27:13: Wir haben da natürlich auch substanzspezifisches Wissen können da unterstützen und wenn die Fragen haben kommen sie auch mal gerne auf uns zu.

00:27:21: Aber jetzt im akuten Notfall ist es ja jetzt nicht so dass die Awareness zu uns kommt und sagt Komm, wir helfen!

00:27:27: So funktioniert's nicht.

00:27:28: Wie ist es denn?

00:27:29: Was sind so die zwei, drei Tipps, die du vielleicht gerne an die Hand gibst, die niederschwellig umzusetzen sind und dir aber wirklich einen Unterschied machen in Bezug auf Harm Reduction.

00:27:39: Wenn ich jetzt zu dir kommen würde – an den Infostand – und sage mal was sind zwei oder drei niederschwelle Dinge und was muss ich mich halten, was echt ein Unterschied macht?

00:27:49: Also ich mag unsere Sticker dafür total gerne, weil die Frage kommt auch immer wieder an den Infoständen.

00:27:55: So kurz und knapp jetzt was soll ich machen?

00:27:57: Was nicht!

00:27:59: Wir haben ein Sticker.

00:28:00: da steht drauf go low and go slow.

00:28:02: also so dieses sich langsam ran tasten und gucken wie es mir geht Und das vielleicht auch in anderen Settings als einem Club.

00:28:10: Das finde ich immer ist so eine richtig gute Orientierung, eben... Ich kann reinfühlen wie es mir mit der Substanz geht, was vielleicht etwas sein könnte wo's auch kippen könnte oder so und dann kann ich mich da auch ran tassen in den Clubs.

00:28:22: also dann weiß ich worauf ich achten muss und was mir aber auch gut tut und kann dafür sorgen dass ich ne richtig gute Zeit habe wenn ichs dann in Clubs konsumiere.

00:28:32: Das ist so einer meiner Lieblingstips Und zusätzlich auch, dass andere Menschen die mit dir unterwegs sind darüber Bescheid wissen was du konsumierst.

00:28:40: Also es ist jetzt vielleicht nicht so eine typische Safer-Use Empfehlung wie Teil dein Röhrchen nicht?

00:28:49: Was ja auch total wichtig ist.

00:28:50: aber ich glaube wenn man in der Gruppe unterwegs ist und niemand so richtig weiß wer etwas konsumiert hat Wenn's dann zu einer überfordernen Situation kommt oder vielleicht auch nur fordernd und niemand genau weiß was die Person konsumierte kann das einfach alle mehr Stressen und aber auch die Hilfe für die Person erschweren.

00:29:08: Es gibt Substanzen, wo ein High das für andere erschreckend aussieht, für dich selber immer noch toll ist – genau das ist was du möchtest!

00:29:17: Und wenn das die anderen Mitmenschen nicht wissen dann kann es auch sein dass es zu unnötigen Stresssituationen kommt und da irgendwie die Grenzen anders wahrgenommen werden.

00:29:27: Jetzt würde ich August noch mal bitten wollen, denn du hattest schon gerade gesagt ihr einfach nochmal zu promoten.

00:29:32: Es gibt die Infostände.

00:29:33: da würdet ihr vielleicht auch gerne

00:29:36: Clubs

00:29:37: mit einem anderen Programm als einen elektronischen erreichen und was du vorhin auch noch so beiderläufig erwähnt hättest war natürlich auch das Personal in den Clubs Schuld.

00:29:47: wo kann ich mich hinwenden?

00:29:48: welche Angebote gibt es

00:29:50: da?

00:29:50: Da könnt ihr euch bei der... Also das machen wir.

00:29:53: Wir schulen das Personal, also wir haben da so verschiedene Module die sind entwickelt worden.

00:30:00: Das richtet sich einmal auch tatsächlich an das Personal dass sie auch im Nachtleben möglichst risikofreie arbeiten können und Genau.

00:30:09: Und da kann man sich an unsere Homepage einfach wenden und anfragen, da sind die Modules geht natürlich tatsächlich weil sie sind ein Berliner Projekt.

00:30:17: so nah geht es für Berliner Clubs.

00:30:20: das muss man sagen.

00:30:22: wir sind einmal in Klubs, also wo wir öfter sind.

00:30:26: Wir wandern aber auch mit Veranstaltungen durch unterschiedliche Clubs wenn du oft auf Partys unterwegs bist und da genau oder auch mit so Clubs deine Veranstaltung hast und du hättest das Gefühl dass es eine gute Ergänzung wäre.

00:30:42: Also sag uns Bescheid sprich mit den VeranstalterInnen Wenn Du dann Kontakt hast.

00:30:48: also sozusagen wir freuen uns über neue Stara und neue Veranstaltungen, um neue Menschen.

00:30:55: Dann habe ich keine Fragen mehr, möchtet ihr noch was hinzufügen?

00:30:59: Habe ich vielleicht etwas vergessen.

00:31:01: Ich wollte nochmal erwähnen dass wir natürlich auch immer Safer-Sex Materialien dabei haben also eine Bandbreite von Kondomen, inneren Kondommen

00:31:12: Lektücher

00:31:13: Gleitgel Fingerlinge Handschuhe Desinfektionsmittel.

00:31:18: das haben wir alles auch immer am Start Genau!

00:31:21: Also zusätzlich zu Safer Use auch immer noch Safer Sex.

00:31:25: Vielen Dank, Jana.

00:31:26: Vielen Dank August und vielen Dank an euch da draußen für eure Aufmerksamkeit!

00:31:29: Wenn ihr vielleicht noch Fragen habt, wenn ihr Infostände buchen wollt oder sogar Teil des Teams werden möchtet, dann bekommt ihr mehr Infos über Sonar- und überall die Angebote

00:31:40: auf

00:31:41: safer-nightlife.bellin.

00:31:44: Das war's von uns für heute.

00:31:46: Wenn ihr möchtest würden wir uns auf jeden Fall sehr freuen, wenn Ihr nächsten Monat wieder einschalten möchtes.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.