Lost in Berlin: Zwischen Afterhour und Alltag
Shownotes
Berlin zieht Menschen aus aller Welt an – wegen der Freiheit, der Musik, der Clubs und dieser legendären Nächte, von denen man manchmal noch Jahre später erzählt. Für viele ist die Stadt ein Versprechen: neu anfangen, Anschluss finden, sich ausprobieren, dazugehören.
Doch genau zwischen Clubkultur, Afterhours und Neuanfang kann man sich auch ziemlich schnell verlieren.
In unserer Jubiläumsfolge sprechen wir mit Konrad aus der Berliner Szene und August von SONAR über das Phänomen „Lost in Berlin“. Warum zieht Berlin so viele Menschen direkt ins Nachtleben? Wann wird aus Freiheit Orientierungslosigkeit? Wie bleibt man langfristig gesund in einer Szene, die intensiv, verbindend, aber manchmal auch überfordernd sein kann?
Es geht um die Schattenseiten von Exzess und Dauerfeiern, um Harm Reduction, Healthy Raving und Mental Health im Nachtleben. Wir sprechen darüber, welche Warnsignale man ernst nehmen sollte, wenn Schlaf, Alltag, Beziehungen oder die eigene Stabilität langsam hinten runterfallen – und welche Routinen, Grenzen und Strategien helfen können, damit Feiern nicht zur Flucht wird.
Außerdem gibt es Tipps für Menschen, die neu nach Berlin kommen und sich ein Leben aufbauen wollen, das nicht nur aus Nächten besteht.
Eine persönliche und ehrliche Jubiläumsfolge über Clubkultur, Gemeinschaft, Selbstfürsorge und die Frage, wie man zwischen Afterhour und Alltag die Balance findet.
Transkript anzeigen
00:00:02: Nachdschatten Reloaded.
00:00:05: Der Podcast überdrohende Nachtwürden von Wunnar, Helper
00:00:10: und Leipzig Berlin.
00:00:16: Hallo liebe Nachtschwärmerin hier ist Angelina Gorschev
00:00:18: der Signatsarbeitung für Gesundheit.
00:00:20: Der Nachdtschatten-Podcast
00:00:22: ist für mich
00:00:22: eine spannende Quelle für Aufklärung und Austausch über Safer Nightlife.
00:00:26: Herzlichen Glückwunsch zu hundert Folgen.
00:00:28: auf die nächsten
00:00:28: Hundert mindestens!
00:00:30: Hallo ihr Lieben
00:00:31: hier rü.
00:00:33: Ich hatte die Ehre, die ersten Jahre das Sona-Projekt
00:00:36: zu koordinieren und auch den Nachtschatten-Postpodcast damit
00:00:40: zu starten.
00:00:42: Und viele, viele Folgen euch zu begleiten
00:00:44: und aufzunehmen!
00:00:46: Und ich freue mich tierisch dass es immer und immer weiter geht
00:00:49: und wünsche Euch
00:00:49: Spaß mit den weiteren hundert Folgen oder mehr, die da noch
00:00:53: folgen werden.
00:00:54: Macht's gut, haut rein!
00:00:57: Moin, Nelly Weltskopier von der Bundesstückung
00:00:59: Livekultur.
00:01:00: Hundert Folgend Nachtschätten.
00:01:02: Herzlichen Glückwunsch dazu.
00:01:04: Danke für eure wichtige Arbeit, die vor allem den Wissen und Aufklärung für Sorge ins Nachtleben bringen.
00:01:09: Auf die nächsten Hundert Folgen!
00:01:12: Hallo zusammen ich bin Maden vom Zug der Liebe und es ist mit so angekommen dass jetzt die hunderte Folge vom Nachtschatten Podcast live gehts.
00:01:20: Wir lieben den nachtchatten podcast.
00:01:21: Ich kann ihn nur sehr empfehlen.
00:01:23: Bitte macht weiter so auf die nächste hundert folgen.
00:01:26: Herzlichen glückwunsche lieber Nachtchatten
00:01:28: Podcast.
00:01:28: zur hundertsten
00:01:29: Folge.
00:01:29: Dank ihr das ihr.
00:01:30: die Themen Für alle Zuhörer werden
00:01:32: so spannend
00:01:33: aufbereitet und auf die nächsten Hundert.
00:01:35: Viele Grüße aus Stuttgart, ich bin Juli
00:01:37: vom Projekt Take.
00:01:39: Hallo!
00:01:39: Ich bin Marc von der Stadt.
00:01:40: nach Acht Nacht-Nacht-Lebenkonferenz
00:01:42: Glückwunsch zu eurer hundertsten Folge Und zum Jubiläum
00:01:46: mit The One and Only Alexia Mastermind Conrad
00:01:48: Blauton.
00:01:49: Ganz großes
00:01:50: Dino
00:01:51: Enjoy
00:01:52: Happy Birthday lieber Nachtsappen Podcast.
00:01:55: Danke für die vielen tollen Folgen und dass ihr damit den Plattform für so wichtige Themen
00:02:00: bietet.
00:02:01: Ich freue mich auf weitere gemeinsame Aufnahmen
00:02:03: und viele
00:02:04: inspirierende Diskussionen und Gäste.
00:02:06: Liebe Grüße von Danach im Sonnateam!
00:02:10: Hallo hier ist Michael, von der Schwulen der Ratschung.
00:02:13: ich wünsche euch alles alles
00:02:15: gute zur hundertsten Folge von eurem Podcast.
00:02:18: Ich denke
00:02:19: immer noch
00:02:19: freu dich daran wie ich für eine lachen war und über das Thema Campsex sprechen durfte.
00:02:24: Ich wünsch euch viel viel Erfolg und mindestens nochmal soviel folgen oder noch viel mehr
00:02:29: und grüße euch ganz herzlich
00:02:30: in meinem Namen und der ganzen Schwulenberatung.
00:02:34: Wir freuen
00:02:34: uns auf weitere spannende
00:02:36: Folgen, tschüss!
00:02:56: Das ist schon ein kleiner Moment.
00:02:58: Hundert Folgen über Nacht leben, Substanzen, Selfies, Clubkultur, Rausch, Verantwortung, Abstürze erkennen so und natürlich über die Frage wie wir feiern können ohne um selbst oder andere dabei zu verlieren.
00:03:13: An dieser Stelle auch einmal noch von mir ein riesiges Danke an alle, die diesen Podcast über all die Jahre möglich gemacht haben.
00:03:20: Begleitet, geprägt und natürlich mitgetragen haben – an alle Gäste, Expertinnen, Zuhörenden, Mitdenkenden und Menschen, die vielleicht irgendwann mal einen Teil von Nachtschatten waren.
00:03:32: Da denke ich natürlich auch an diejenige Rühe habt ihr gerade gehört aber auch Andrea viele Jahre an meiner Seite!
00:03:40: Und natürlich auch ein großes Dank an allen Menschen hinter den Kulissen an Kai und so einen Social Media Experte, der hat hier auch diese tolle Intro für euch gemacht.
00:03:48: Ein Reimund ein Astrid!
00:03:50: und auch an alle, die ich jetzt in diesem Moment vielleicht voll lauter Aufregungen vergessen
00:03:55: habe.
00:03:56: Aber eins ist gewiss – auch ohne euch da draußen gäbe es diese Hundertfolgen nicht!
00:04:01: Und ja, das passt irgendwie zu unserem Thema dieser Jubiläumsfolge.
00:04:07: Wir reden heute über Lost in Berlin zwischen After Hour und Alltag.
00:04:13: Denn Berlin zieht Menschen aus der ganzen Welt an wegen der Freiheit, der Musik, der Clubkultur... Also ja, dazu gehören natürlich auch die Nächte und die Möglichkeiten.
00:04:23: Für viele fühlt sich diese Stadt erstmal an wie ein super großes Versprechen.
00:04:28: aber Berlin kann auch fordernd sein.
00:04:30: Es gibt noch diese andere Seite und die kann einen vielleicht auch verschlucken wenn man da nicht bisschen Acht gibt zwischen Clubkultur, After Hour, Dauerfeiern... So viel Freiheit kann auch zur Orientierungslosigkeit führen, wenn wir mal ganz ehrlich sind.
00:04:47: Aus Anschluss wird manchmal Abhängigkeit von der Szene und aus nur dieses Wochenende noch wird plötzlich so ein Rhythmus in dem Schlafessen arbeiten Beziehung um mentale Gesundheit irgendwann vielleicht auch ein bisschen hinter den runterfallen.
00:05:00: Deshalb sprechen mir heute darüber was es eigentlich heißt im Berliner Nachtleben anzukommen ohne dabei komplett loszugehen.
00:05:09: Wie findet man Anschluss, ohne sich selbst zu verlieren?
00:05:12: Wie bleibt man langfristig natürlich auch gesund in der Szene?
00:05:16: Welche Warnsignale sollte man auf jeden Fall ernst nehmen?
00:05:20: und wenn es bedeutet healthy raving eine Moralkeule aber mit ein bisschen ehrlicher Selbstreflektion.
00:05:28: Und wenn ich wie ihr sage dann meine ich nicht nur August von Sonar denn natürlich haben wir auch wieder einen fantastischen Interview.
00:05:34: Gast Konrad Der lebt seit vielen Jahren in Berlin und ist auch Teil des Nachtlebens.
00:05:39: Aber Konrad, ich würde sagen vielleicht stellst du dich mal selbst vor und verrat uns doch auch wie lange du jetzt schon in Berlin bist?
00:05:48: Ich bin seit nannzehnundachtzig in Berlin Und das Nachtleben hat mit mir damals mit fünfzehn Jahren ziemlich konkret angefangen dem Einstieg in alle möglichen Musikrichtungen, die ich interessant fand und die in Berlin angeboten
00:06:05: worden sind.
00:06:07: War das schon Elektro oder eher Punk?
00:06:10: Ja genau es war wirklich sehr große Bandbreite.
00:06:14: und dann ab neunundachtzig meine erste Techno-Party oder Asset House Party hier um die Ecke bei Dimitri
00:06:22: im Keller
00:06:23: am schlesischen Tor habe ich dann aber nicht wirklich groß gut gefunden, hab da noch mal zwei Jahre gebraucht bis der Tresor aufgemacht hat.
00:06:31: Bis ich das erste Mal bei Techno gelandet bin und dabei auch ziemlich geblieben bin.
00:06:36: musikalisch.
00:06:37: also ich höre auch gerne andere Musik und gehe auch zu Konzerten Aber in Bars oder in Clubs mit anderer Musik gehe ich eigentlich nicht wirklich
00:06:45: Stichwort feiern und funktionieren.
00:06:47: Ich habe immer gedacht, also ich hab zum ersten Mal in Berlin festgestellt dass wenn man beides gut kann das irgendwie ein guter Hardskill ist um hier zu überleben.
00:06:57: Was kannst du denn da vielleicht aus einem Nähkästchen plaudern?
00:07:00: Feiern und Funktionieren?
00:07:01: was fällt dir dazu ein?
00:07:04: Na ja da gibt es einiges was ich im Laufe der Jahre beobachtet habe viele oder erlebt habe viele Menschen in meinem Umfeld die mit beidem gut klar kam, die in den letzten Jahren also in der letzten fünf sechs sieben Jahre hat sich das ein bisschen geändert.
00:07:19: Aber von nineteenhundertfünfundneunzig bis zweitausendzwanzig würde ich mal sagen war das eine sehr einfache und gut mögliche Sache zu feiern und trotzdem Leben zu haben was einigermaßen angenehm ist.
00:07:33: Und seitdem finde ich es schwieriger für die meisten Menschen.
00:07:36: nicht so kenne immer die im Nachtleben gearbeitet haben aber vorher war das ein sehr... Gute Kombination.
00:07:42: Find ich super spannend, darüber möchte ich später mit dir auf jeden Fall noch reden.
00:07:46: aber auch das vielleicht reden wir mal ganz kurz im Allgemeinen warum vermutest du landen viele Menschen in Berlin direkt und vor allem Dingen auch im Nachtleben?
00:07:57: Ja die Berliner ist eine Großstadt.
00:07:59: das heißt es ist ein Anziehungspunkt also für Menschen die genau studieren wollen, die ja aufwachsen und dann beschließen Stadtwechsel sich raus entwickeln wollen neue Erlebnisse machen wollen.
00:08:15: das heißt deswegen ist es auf jeden Fall ein Anziehungspunkt.
00:08:19: Das ist ein Ort der erstmal so wirkt wie ohne feste Regeln vieles neu vieles vielleicht auch unstrukturiert.
00:08:27: Menschen suchen Freiheit zu Gehörigkeit Genau, auch ein Neueinfang.
00:08:32: Also es ist nicht nur für die Jüngere natürlich einen Anziehungspunkt sondern vielleicht auch in den zwanziger und dreißiger später genau das Nachtleben speziell worum's ja heute auch noch mal geht sind auf jeden Fall soziale Räume wo man ja ankommen.
00:08:49: also wenn man gut ankommen kann erstmal Kontakt zu schließen kann Anschluss finden kann und abseits der vielleicht anderen klassischen Alltagstrukturen wie Studium, Job ist da ein guter Ort.
00:09:04: Und wenn es so um das Thema Musik findet, fange ich jetzt auch nochmal spannend... Also es ist ja natürlich was, was auch total verbindet also die Technoszene, die Punk-Szene oder die Hip Hop-Szenar.
00:09:17: Also je nach Musikrichtung findet man auch erstmal Menschen mit denen man gemeinsam ein Gesprächsthema hat
00:09:23: Bevor wir gleich zum Thema Lost in Berlin kommen, grad denkst du, dass heute die Menschen auch noch aus genau diesem Grund hierherkommen.
00:09:30: Ich würde das ... Also ich bin auch aus dem Grund hergekommen irgendwann mal im Jahr zwei Tausendzehn, weil ich gedacht habe, hier finde ich also kann ich innerhalb meiner Bubble leben ohne da groß auch herauszumüssen und all das was Du sagst, dass gerade Du ihn aufgezählt hast.
00:09:45: August gehe ich einhundert Prozent mit.
00:09:47: Jetzt beobachte ich aber schon fast wieder so ein Gegentrend, also dass viele Menschen auch ja wieder zurückziehen.
00:09:53: Vielleicht auch aus den Orten, aus denen sie ursprünglich gekommen sind oder das vielleicht Berlin auch ein bisschen mehr Attraktivität und sein Nachtleben auch in Strahlkraft verliert Konrad.
00:10:05: Würdest du sagen, dass Berlin immer noch diese magische Anziehung hat auf Menschen hierher zu ziehen?
00:10:11: Hat es auf jeden Fall noch.
00:10:12: Also ich denke, Berlin ist immer noch ein Anziehungspunkt... eben nicht unbedingt in meinem Alter, also ab ab dreizig vierzig fünfzig wird das sich schon ziemlich ändern.
00:10:22: Da zieht man nicht deswegen nach Berlin weil man hier das Nachtleben und die freie Wahl von seinem Lebensstil erwartet.
00:10:32: Das ist ja das was viele Menschen während des Studiums ohne dass sie es wissen auch in Berlin dann wählen.
00:10:38: Sie können hier frei drehen oder stink normal bleiben wie sie vorher gewesen sind jede Art von Personen annehmen, die sie gerne sein wollen oder immer schon mal gewesen sein wollten.
00:10:51: Ich denke dass immer noch Menschen auch deswegen herkommen aber und das sie weggehen ist auch genauso immer noch genau also das gleiche.
00:11:00: Also ich denke seit den neunziger Jahren habe ich viele Menschen aus Berlin wegziehen sehen.
00:11:06: Das ist jetzt nicht so, dass es damals Was gewesen wäre, auf Land ziehen Haufen Menschen ins Umland oder sie ziehen auch international irgendwo hin und fühlen sich woanders auch wohl.
00:11:18: Wobei Sie dann auch gerne wieder nach Berlin zum Feiern zurückkommen wie ich auch öfter feststelle.
00:11:22: Ja aber Landflucht das Thema war schon in den Neunzigern ein Thema?
00:11:26: Ja natürlich klar.
00:11:27: also ich kenne viele Menschen die seit den Mitte der Neunziger ihre Kommunen in Berlin gegen eine irgendwo auf dem Land eingetauscht haben.
00:11:36: definitiv
00:11:37: Genau, und da gibt's... Also kann man auf jeden Fall total unterscheiden zwischen vielleicht so zwei Gruppen.
00:11:42: Die die herkommen, die die bleiben und die die her kommen und irgendwann auch wieder gehen.
00:11:48: Also die vielleicht nur temporär da sind.
00:11:51: Und ich will da gar nicht so... Ich kann mir das schon auch vorstellen.
00:11:54: Da müsste man in die Statistik reingucken, dass natürlich auch bestimmte Sachen in Berlin eine Rolle spielen wie Wohnungsmarkt oder so ne?
00:12:02: in der Wohnsituation verändern möchte und der Schritt so schwer ist eine neue Wohnung zu bekommen, dann macht es ja vielleicht auch Sinn manchmal auch über ein anderes Bundesland oder so nachzudenken.
00:12:13: Das war bestimmt in den Neunzigern kann ich mir vorstellen deutlich einfacher sich sozusagen im Leben zu verändern was Wohnung betrifft auf die speziellen Bedürfnisse.
00:12:24: Was bedeutet denn Lost in Berlin für euch?
00:12:26: Vielleicht erst mal August?
00:12:30: Loss in Berlin bedeutet für mich, die Orientierung zu verlieren zwischen dem Exzess und dem Alltag.
00:12:40: Also da vielleicht sich drin zu verliern, wie auch der Titel sagt also sozusagen anzukommen eigentlich wegen einem Grundstudium neuer Job Ausbildung und dann so ein bisschen in dieser großen Masse Unterzugehen.
00:12:58: Da ist auf jeden Fall in Berlin, würde ich sagen schon auch eine Gefahr.
00:13:01: Das es in kleineren Orten, dörflichen Regionen schon auch noch mal anders ja vielleicht auch so was wie kein Rhythmus mehr zu haben also Tage Nacht alles verschwimmt der ganze Biorhythmus genau die Grenzen Ja, würd' ich sagen verschieben sich Vielleicht auch im Vergleich zu vorher wo ich vorher war Und manchmal merkt man nicht so richtig, dass es kippt vielleicht auch.
00:13:31: Weil sozusagen die Zeitrechnung im Clubs oder in Berlinernacht leben doch auch eine andere sein kann
00:13:38: und natürlich das erstens dazu einlädt du kannst in dieser Stadt sieben Tage in der Woche feiern gehen wenn du das möchtest.
00:13:45: Das hat mich am Anfang auch verwirrt oder vielleicht auch ein bisschen gelockt.
00:13:49: Dann musst du deinen Konsum nicht verstecken.
00:13:51: Das war da, wo ich herkomme auch einfach anders, dass dann plötzlich alle Leute auf dem Handy gelegt haben.
00:13:57: Obwohl das ... Wo ich herkommer hat auch einen Namen Kassel gibt es jetzt auch Clubs, wo das geht sage ich jetzt mal oder wo das praktiziert wird.
00:14:04: aber es war eher noch ungewöhnlich und wurde hier in Berlin.
00:14:07: konsum wurde ganz viel offener gelebt Und dadurch das dann alle einen ähnlichen Lebenswandel hatten, fand ich meinen auch nicht verkehrt.
00:14:16: Das muss man irgendwie ganz irgendwie so sagen.
00:14:19: Konrad was bedeutet denn für dich lost in Berlin?
00:14:22: Also ich bin eben seit der Nacht nach sich hin bedient und bin aus Erfurt hierher gezogen mit meiner Mutter gemeinsam.
00:14:28: Ich bin nicht hergekommen weil ich studieren wollte sondern ich war Jugendlich.
00:14:32: Bin hier in die Schule gegangen und wir sind ausgereist aus der DDR.
00:14:35: Ich bin in Berlin schon vorher gewesen als Kind, als Jugendlicher und bin hier zu Konzerten gegangen.
00:14:42: Mit dreizehn, vierzehn hat meine Mutter mich an der Nacht Berlin fahren lassen.
00:14:45: Und ich bin hier ins Theater und zur Konzerte gegangen.
00:14:48: Also ich habe mich davor schon mit Ostberlin beschäftigt da, als ich noch im Osten gewohnt hab da rein, aber ich hab mich jetzt nicht wirklich im irgendeinen Nachtleben verloren.
00:15:01: Also in keiner Phase meines Lebens bin ich so verloren gewesen, dass das dann wochenlang gemacht habe.
00:15:10: Klar, ich hab auch drei Tage irgendwo verbracht und bin nicht nach Hause gegangen, aber das hab ich alle paar Monate gemacht selbst in der stärkeren Phase, wo in den neunzigern oder zweitausend in den Clubs, die da halt so notorisch für sind.
00:15:27: Und weil ich hab dann ab dem Jahr einen Kind gehabt und da ist einfach eine Struktur vorhanden da sein.
00:15:37: Also auch erfreulich, dass sie da ist und mit dem Kind in den Club gewohnt in der Woche zumindest.
00:15:44: Ich bin nicht wirklich lost gewesen.
00:15:47: Zumindest nicht im Club.
00:15:48: Vielleicht irgendwo anders aber auch nicht wirklich.
00:15:50: Das ist vielleicht dabei auch so lustig, um ein Kind zu verdanken?
00:15:54: Denn ich würde schon von mir überhaupt nicht mal lost in Berlin und hatte dann irgendwann diesen wunderschönen Hund, den man manchmal im Hintergrund hört... bewusste Entscheidung von mir.
00:16:04: erstens, weil ich wissen wollte ob ich überhaupt in der Lage bin noch für etwas anderes Verantwortung zu tragen außer für mich und meine Zimmerpflanzen.
00:16:12: Und ich wollte auch einen konkreten Grund um nach Hause zu gehen und wenn du sagst du es zwei tausend eins dann schon ein Kind bekommen glaube ich dir das du nicht lost warst?
00:16:20: kennst du denn Leute die lost in berlin waren?
00:16:23: Ja, auf jeden Fall.
00:16:23: Also das lässt sich ja sehr gut auch leben.
00:16:25: also man kann ja von Freitag bis Montag feiern Dienstag Mittwoch Recover'n und dann weitermachen.
00:16:35: Das ist ja nicht dass es eine schwierige Sache wäre.
00:16:38: Man kann da auch noch mal zwischendrin noch zwei Schichten arbeiten in irgendeinem Club oder irgendwie einem angeschlossenen Business in dem Bereich.
00:16:49: Oder man kann auch illegal arbeiten, das funktioniert auch gut.
00:16:52: Die Menschen im Nachtleben sind bis zum Sonntag am Montag selber am Arbeiten gehen dann Montag-Dienstag feiern und also diese ganzen verschiedenen Lebensstile fallen ja in Berlin nicht wirklich auf.
00:17:05: Das ist das was irgendwie eine Großstadt hat ja kann.
00:17:08: Man muss sich vor keinem Nachbarn rechtfertigen und von den Leuten in der Straße nicht wann man etwas tut in einer Großstadt geschweige denn davon, wie man es macht.
00:17:16: Aber man hat wirklich keine Zeiteinteilung die einem irgendwie um die Ohren fliegt weil irgendjemand das komisch findet
00:17:23: was man tut.
00:17:24: Du sprichst es auch gerade schon an ich berufs Bilder die besonders lost gefährdet sind.
00:17:31: also ist auch etwas Menschen im Nachtleben dann gerade wenn so ein Club von Freitag oder Donnerstag bis Montag eben aufhat dass sind dann Schichten und genau da geht man oder besteht zumindest eine größere Gefahr loszugehen?
00:17:45: Auf jeden Fall, wenn man einen Job in diesem Umfeld hat.
00:17:47: Aber auch Menschen die was nicht Krankenpflege oder Einzelfallbetreuung machen und das halt irgendwie an zwei Tagen in der Woche machen oder an drei und den restlichen fünf Tagen können sie machen, weil sie wollen.
00:18:00: Können genauso da eintauchen und auch teilweise schwierige Konsummuster dabei vor sich her tragen fällt nicht wirklich auf, weil sie dann in den zwei Tagen wo sie funktionieren müssen entweder mit Substanzen oder auch ohne funktionieren können.
00:18:15: Also es gibt nicht nur die typischen Nachtleben-Jobs glaube ich, indem man das dann mit denen man das supporten kann, dass das eigene Nachtleben.
00:18:23: Es gibt auch vieles außen rum und natürlich Studenten und die das weiterkommen.
00:18:29: im Leben mit Bildung funktioniert eben Montagsmeistern nicht mehr aber an anderen Tagen der Woche schon.
00:18:37: Was nicht, wie schwieriger das geworden ist mittlerweile den Bachelorstudiengängen.
00:18:41: Das war auf jeden Fall zur Diplomstudie und es hat wahrscheinlich noch etwas einfacher.
00:18:45: Ich wollte jetzt auch gar nicht sagen dass Loss gehen an Berufsgruppen gebunden ist.
00:18:50: ich würde vielleicht auch eher sagen dass Lost gehen etwas ist wenn man merkt wie schön das Leben außerhalb einer kapitalistischen Gesellschaft sein kann.
00:18:59: also so ein bisschen man sucht sich eine Wahlfamilie im Club sicherlich auch durch Substanzen unterstützt, liebevollen Bubble.
00:19:10: Wo man sich denkt Mensch hier kann ich sein wer ich bin und dass das zum Lost gehen einlädt weil man dann auch denkt Menschen diese Leistungsgesellschaft da draußen wo ich irgendwas mir das möchte gar nicht sein.
00:19:22: Ich habe ja im Prinzip alles was ich brauche so ein bisschen Ja erstmal vielleicht August.
00:19:28: die nächste Frage Kann Man langfristig Teil des Nachtlebens Sein Und Gesund Bleiben?
00:19:34: Also ich würde sagen ja auf jeden Fall und es gibt so ein paar Ressourcen, die man sich angucken kann oder das was Konrad auch schon gerade erwähnt hatte.
00:19:43: Wenn zum Beispiel auch Routinen außerhalb des Nachtlebens vorhanden sind möglich sind gelebt werden den nachgegangen wird wenn Konsum zum Beispiel nicht das Zentrum ist tatsächlich ausschließlich nur vielleicht auch seine körperlichen Signale ernst nimmt.
00:20:05: Also sozusagen Pausen sich zu nehmen und auch Pausens nicht als Scheitern zu nehmen, dass dieses ... Wie heißt das?
00:20:14: FOMO, Fia Of Missing
00:20:16: Out.
00:20:17: Gibt's jetzt auch die Jolo-Joy of Missing out gab es ja dann auch als Antwort.
00:20:22: also sozusagen ist es okay mal nicht wegzugehen Und natürlich auch die Reflexion zu nützen und das wahrzunehmen.
00:20:35: Da gibt es ein paar Punkte, die dabei auf jeden Fall unterstützen können aus meiner Sicht wo das absolut möglich ist im Nachtleben lang dabei zu bleiben.
00:20:45: Konrad Wirt ist zu Beginn der Folge ja schon gesagt, dass du ein bisschen Veränderung auch siehst.
00:20:50: Dass du vielleicht die Frage vor zwanzigzwanzig anders beantwortet hättest?
00:20:53: Dass du gesagt hast na klar man kann irgendwie lost gehen und irgendwie schafft man den Spagat mal loszugehen sich dann wiederzufangen regeltes Leben also in das so eine Balance zu bringen.
00:21:03: Und jetzt hast du gesagt ab zwanzichzwanzzig hast du auch was anderes beobachtet
00:21:09: Kapitalismus strikes back.
00:21:10: Also es ist nicht so, dass das Finanzieren dieses Lebensstil besonders einfach geworden ist und das geht damit schon einher auch mit dem, dass der Spaß immer irgendeine Art von finanzieller Basis haben muss.
00:21:25: also die Wohnungen sind entschieden teurer geworden.
00:21:27: Es waren sie auch vor zwanzig zwanzigerständig schon aber das ist noch viel mehr geworden.
00:21:32: Das Reisen ist ein bisschen teurer worden auf jeden Fall seitdem auch.
00:21:38: Was ich schön fand in den zwei Tausenden und den neunzigern war, dass man sich eigentlich in vielen Clubs zu Hause gefühlt hat.
00:21:44: Und diese vielen Clups auch besucht hatte!
00:21:47: Ich war an einem Abend in mehreren Orten und habe mehrere Szenen auf was musikalische Vielfalt angeht.
00:21:58: Aufsaugen können, hab mit vielen Leuten dazu tun gehabt.
00:22:01: Das ist nicht unbedingt mehr finanzierbar.
00:22:04: Man geht in einen Club und bleibt da wird dann da die nächsten Stunden verbringen und entweder nach Hause gehen oder noch länger, da bleiben immer so.
00:22:11: Und das Außenmann hat natürlich Geld, klar es kann immer sein aber es ist ein viel weniger geworden dass Leute von einem Club zum nächsten ziehen.
00:22:20: Das ist auf jeden Fall ein Punkt.
00:22:23: Ja, das Nachtleben hat auch etwas weniger Jobs würde ich mal sagen.
00:22:28: also die Menschen besetzen die Bars weniger und es gibt weniger Leute, die da arbeiten als weiß ich gar nicht so genau.
00:22:35: Da bin ich in der Ökonomie nicht wirklich mehr drin, wie das genau aussieht aber...
00:22:40: Ja es gibt sicherlich Berufsbilder, die sich verschieben.
00:22:43: Wir denken dann vielleicht an die große Debatte im Tresor um die Garderoben, die ja dann irgendwie auch ersetzt wurden und wo dann vielleicht auch Stellen abgebaut worden.
00:22:51: Also ich glaube reduziert worden.
00:22:53: zumindest ist BIPIA dann noch Personal dass den Leuten erklärte wir die Schränke funktionieren.
00:22:58: Aber sicherlich, auch das Nachtleben verändert sich.
00:23:00: Auch hier muss härter gewirtschaftet werden.
00:23:05: dieser ganze hedonistische Ansatz ist nicht mehr so ein Wirtschaftsbetrieb Endeffekt und hat sich viel mehr professionalisiert, glaube ich.
00:23:14: Wenn man es jetzt direkt vergleicht mit den Neunzigern.
00:23:17: Club-Hobbing ist auch so ein Aspekt, den du gerade eben angesprochen hast.
00:23:20: Den kann sich heute keiner mehr leisten bei einem Eintritt von über zwanzig Euro.
00:23:23: So einen Getränk kostet auch immer ein Zehner.
00:23:26: und was ich beobachte die einzigen Menschen, Es kann schon sein, dass ich in fünf verschiedenen Clubs bin.
00:23:33: Aber nur weil ich die privilegierte Position genieße auf jeder Gästeliste zu stehen und dann sehe ich natürlich auch Leute, die auch Teil des Nachtlebens sind aber es sind oft eben da nicht Leute, denen sich in der Nachtwirtschaft auch arbeiten.
00:23:45: also es hat sich irgendwie strukturell auch viel verändert oder?
00:23:49: Ja ich denke auch das nach dem Arbeiten am Wochenende in irgendeiner Bade und irgendeinem Club ausgehen Das machen vielleicht auch weniger Menschen.
00:24:00: Also das war auf jeden Fall in den zwei Tausenden und neunzigern, auf jeden fall schon immer ein Ding, dass dann Sonntagabend wenn man Sonntagsabend irgendwo war was ja auch noch etwas Neues war da muss man auch mal sagen also der Sonntageabend war ja bis Ende der Neunziger nicht unbedingt einen Tag an dem Menschen ausgegangen sind.
00:24:15: Das ist ja auch neu eigentlich seit Ende der neunzigen
00:24:18: Sonntagen.
00:24:18: jetzt der beste Tag Freunde!
00:24:20: Ja, also das kenne ich hier aus am Görditzer Park, aus der Turbine Rosenheim.
00:24:26: Das war mein erster Sonntag-Laden und davor ist man am Sonntage ausgegangen und die Menschen, die im Nachtleben arbeiten konnten, hat dann gar nicht ausgehen oder mussten.
00:24:36: an Montags sind es erst zu sechsund dreißig.
00:24:38: Aber diese ganzen Möglichkeiten gibt's halt nicht mehr... Also viele von den Möglichkeiten gibt´s nicht mehr auszugehen.
00:24:46: Deswegen sieben Tage die Woche, was du gesagt hast finde ich auch schwieriger.
00:24:49: Also ich find nicht mehr das es so einfach ist sieben tage die woche feiern zu gehen.
00:24:54: also wenn ich mal an dem dienstag bockhaft zu tanzen dann finde ich nicht unbedingt etwas wo ich hin kann und da hat sich auch was geändert sowie genauso wie es nachts keine kinos mehr gibt irgendwie ab um elf immer so.
00:25:06: also die tatsächlich in berlin schon einiges getan haben.
00:25:09: wir so also negativ.
00:25:10: leider auch Da kommen wir nicht mehr so anders an diese offene Stadt in der Nacht ran, so wie das mal gewesen ist.
00:25:18: Lass uns wieder ein bisschen überlost in Berlin und Gesundheit sprechen auch!
00:25:21: Du hast ja gesagt du bist seit den Achtzigern in Berlin.
00:25:25: Das ist nochmal viel früher als ich denn ich bin in den Aachtzigern erst geboren.
00:25:29: Wenn du die Fire Crowd beobachtet hast... Würdest du sagen, wie ist da so dein Gefühl?
00:25:35: Los in Berlin zu gehen und eine Feierzeit zu haben.
00:25:38: Wie stecken die Leute das gesundheitlich vielleicht auch im Bezug auf Mental Health mit?
00:25:42: was sind so da?
00:25:43: die Beobachtungen, die du hast hinterlässtest Spuren.
00:25:45: kann es jeder gut ein- und aussteigen ohne Probleme?
00:25:50: also ich habe einige Menschen im Laufe der Zeit gesehen die große Probleme hatten definitiv die dann sich auch rausgezogen haben behandelt haben Kinder bekommen haben.
00:26:03: Also gibt da ja verschiedene Strategien um... Und ne?
00:26:07: Und, genau.
00:26:08: Also Strategien gibt es viele, um das Nachtleben lange auszuhalten und lange dabei zu bleiben.
00:26:15: Die Frequenz ist definitiv ein Thema.
00:26:19: Menschen die halt ganz regelmäßig feiern, die haben halt wahrscheinlich, kenne ich jetzt kaum noch, also dieses Redeswochenende-Ding wenn ich dann mal.
00:26:30: Also sehe ich eher selten, wo ich aus eben selber nicht jedes Wochenende irgendwo hingehe.
00:26:34: Deswegen weiß ich es auch nicht genau.
00:26:36: Aber als ich das noch gemacht habe und selber da gearbeitet habe, habe ich mich schon erstaunt darüber was Menschen jedes Wochenend schaffen um hier viele Stunden irgendwo zu sein.
00:26:47: Da bin ich dann eher das Weicheil gewesen und bin irgendwann gegangen und hab irgendwie dann nicht die ganze Nacht da verbracht.
00:26:56: Die nächste Nacht auch noch.
00:26:58: Ja, ich glaube irgendwann ist es ja auch so gerade wenn man eine Partyzeit hatte.
00:27:03: Eine Party ist ne Party und das Four of Missing Out lässt irgendwann wahrscheinlich auch nach weil du jede Partie mehr oder weniger mal gefeiert hast.
00:27:11: aber August welche Mechanismen oder Maßnahmen helfen denn vielleicht entweder gut durch die Fehlenseite zu kommen oder möglichst gesund dabei zu bleiben wenn man es will?
00:27:20: Also da gibt's auf jeden Fall eine ganze Bandbreite.
00:27:22: aber um jetzt ein paar auf jeden fall zu nennen die recht wichtig sind.
00:27:27: Ich finde es immer gut, feste ... Also sozusagen das Feiern sich durchaus auch zu planen,
00:27:33: d.h.,
00:27:33: aber auch feste Recovery-Tage einzutragen und also wirklich damit auseinanderzusetzen.
00:27:41: was ist mein ... Wie oft möchte ich eigentlich feiern?
00:27:44: Und das auch einzuhalten und versuchen auch, sich die Recovery- Tage oder die anderen Tagetrumme herum schönzumachen Essen vor, wehren nach langen Nächten Plan.
00:27:57: Das heißt auch mal einzukaufen oder sich damit auseinanderzusetzen nicht irgendwie ewig und welche ja Lieferdienste durch zu scrollen und sich dann am Ende doch nicht zu entscheiden Wasser regelmäßig trinken Pausen auf jeden Fall also auch während des Feierens einzuplanen Und vor allen Dingen auch Menschen um sich herum, glaube ich zu haben die einen auch ehrlich spiegeln und mit ihnen diese Themen zu besprechen.
00:28:25: Also gerade wenn Leute selbst feiern ist das ja meistens wenig der Ort wo man übers Feiern spricht witzigerweise aber das auch zu machen und sei es nach den Feierphasen und genau.
00:28:38: Und auch Konsumentscheidungen tatsächlich vorherzutreffen was die Substanz zum Beispiel betrifft.
00:28:45: Ich finde dieses Feiernplan, ob man jetzt einen zwei Tage macht ist auch immer super schwierig.
00:28:50: Wenn man keinen Hund hat und das also nimmt man sich vielleicht mal so vor aber dann ist man irgendwie in dem Flow feiern planen.
00:29:00: Der Reiz ist ja auch irgendwie das spontane ganz oft.
00:29:03: Also das zu planen find ich manchmal auch schwierig.
00:29:07: Also ich würde auch sagen, das heißt ja nicht dass man so umsetzen muss aber sich die Freiheit auch zu gönnen mal durch den Tisch zu treten oder so und auch wirklich zu sagen okay ich habe jetzt die den und den Zeitraum wo ich es machen kann.
00:29:20: ob ich denen jetzt komplett ausreize.
00:29:22: Das ist ja was anderes.
00:29:23: Aber ob ich jetzt sage ok Dienstag will ich dann schon auch mal dann und dann zu Hause sein.
00:29:27: Außer ich hab jetzt gedacht, dass du jetzt sagst Mensch Jessica ist für mich schon eine Red Flag.
00:29:33: Wenn du ja schon kommst und sagst ich möchte das Feier nicht planen da sind schon so einer wird direkt gemarkert.
00:29:39: so ne Aussage was sind denn absolute Red Flags wo du sagst sollte man schon nicht machen wenn man nicht untergehen will?
00:29:46: Also auf jeden Fall sowas wie Schlafmangel, würde ich sagen.
00:29:50: Nicht ernst zu nehmen oder so zu normalisieren, zu stillisieren das ist irgendwie cool wäre oder toll wäre.
00:29:56: Von Freitag
00:29:56: aus Sonntag die längste Nacht ist nicht okay?
00:29:59: Ja, ich würd sagen dass kann man ja machen aber ich würds sozusagen überhaupt nicht damit angeben.
00:30:06: Deswegen das nicht zu normalisierung heißt auch zu sein das sind Ausnahmen und nicht die Regel Mischkonsum, das wäre zum Beispiel auch was sich darüber auch wirklich Gedanken zu machen.
00:30:17: Wenn man Substanzen konsumiert und sie auch mischt dann sollte man sich tatsächlich auch damit auseinandersetzen.
00:30:23: Was auch so ein bisschen Red Flags wären werden vielleicht auch so Warnzeichen nicht ernstzunehmen denn Körper sagt dir etwas oder auch deinen Umfeld will dir was sagen Genau.
00:30:34: Nur feiern, nie verarbeiten finde ich auch nochmal total wichtig weil es gibt so viele Eindrücke wenn man da sozusagen von dem einen Erlebnis ins nächste springt und nie Zeit hat das irgendwie zu verarbeiten.
00:30:47: also sozusagen ist glaube ich keinen Dauerzustand und würde sagen es sollte schon als gut wären schon auch bestimmte Trennung inzwischen Arbeit, also zwischen Bereichen wie hier habe ich jetzt eine Aufgabe die nehme ich ernst ist meine Arbeit das ist meine Schule es meiner Ausbildung mein Studium.
00:31:07: Ich feier und ich konsumiere und wenn sich das alles komplett vermischt da stehe ich mir schon auch durchaus schwierig
00:31:15: vor.
00:31:16: Das war tatsächlich auch so ein bisschen bei mir das Herausforderste, weil ich auch ganz oft Arbeitsplätze hatte an denen Konsum auch irgendwie so normal oder teil war und dass es dann so ein bißchen sich verschoben hat.
00:31:27: Ich habe dann auch immer gesagt ja aber in meiner Arbeit lieb meine Arbeit ist auch mein Hobby stimmt auch, aber hatte halt auch damit ganz was, was es auch so n bisschen excessmäßig war.
00:31:38: Konrad wie sind deine Beobachtungen?
00:31:40: Also das Thema Integration von Erlebtem ist ja wie in jeder sinnvollen Substanzen, die in diesem Sinn von Substanzen Gebrauch sehr wichtig.
00:31:53: Ich denke dass jeder Mensch sich die Zeit nehmen sollte ihre seine Erfahrungen zu teilen und die Zeit Nehmen Sollte sie zu verstehen und das in einem halbwegs nüchternen Zustand.
00:32:10: also einen Mischkonsum hin oder her finde ich jetzt nicht unbedingt, dass man das vorher gut planen kann.
00:32:17: Also diese Planbarkeit finde ich das schwierigste daran.
00:32:20: also wenn ich denn mal irgendwo ein paar ganze Weile unterwegs bin dann ist das meistens nicht geplant und ich auch gut... Ich bin ja auch nicht wirklich in einem Problembereich unterwegs.
00:32:34: überhaupt keine Notwendigkeit mich da unbedingt zu kontrollieren so wenn ich weiß ich habe ein paar Tage Zeit danach kann mich erholen, dann geht das gut.
00:32:45: Ich merke aber auch und das ist natürlich eine Frage des Alters, dass ich irgendwie meine drei Tage nach, nachdem ich irgendwie in vier bis zwei Stunden unterwegs war brauche um wieder ganz zu werden und um wieder richtig agieren zu können und um mich wohlzufühlen.
00:33:01: Also das ist auf jeden Fall ne... Frage des Alters muss ich sagen, also da kann ich die Erfahrung hätte ich jetzt vor zwanzig Jahren so nicht wiedergegeben.
00:33:10: Da war mir das nicht aufgefallen auch wenn ich da auch schon ein Kind hatte und irgendwie in einem ganz anderen Leben war.
00:33:15: dann habe ich das auch weggesteckt.
00:33:17: aber mit fünfzig oder dreinfünfzig was ich jetzt bin ist es auf jeden Fall.
00:33:21: körperlich tut es auch viel mehr weh wenn wenn denn mal alles möglich durch den Körper gegangen ist.
00:33:28: Ich sagte, das ist der Alkohol aber obwohl ich muss auch bei Festivals... Ich habe glaube ich fast eine Woche gebraucht bis ich mich von einem Festival wieder recovered habe.
00:33:38: Ja bei Festival finde ich da nochmal eine ganz andere Sache weil da ist ja diese Trennung und da schläft man sowieso auch da.
00:33:45: Da finde ich die Möglichkeit der Erholung noch viel mehr da.
00:33:49: also für mich zumindest immer kann ich mich immer ganz gut rausnehmen und dann wieder zehn Stunden tanzen gehen.
00:33:56: Und alles Mögliche machen, Alkohol ist eh nicht so mein Ding.
00:33:59: also dass ich nicht trinken würde aber da bin ich nicht so nah dran und ich finde es schlimmer im Club mit Rauch um.
00:34:08: da bin Ich froh das Lasten weniger ist irgendwie so Gibt's ja auch immer eine ganze Menge.
00:34:12: Also da hab ich auf jeden Fall richtig Schmerzen danach, also Nikotin in großer Menge irgendwie aufnehmen zu müssen.
00:34:18: Passiv geht mir ziemlich
00:34:20: auf den Keks her.
00:34:22: Und Konrad meine Fypotese wäre, dass du das machst mit dem Planen?
00:34:26: So hört sich wie du es erzählt hast auch so ein bisschen an, dass jetzt z.B.
00:34:29: längere Zeiten durchaus gemerkt hast und du längere Zeit brauchst.
00:34:33: Ich glaube, das mit dem plan ist auf jeden fall etwas schwierig zu denken, Sonntagabend noch bis, keine Ahnung, drei Uhr nachts im Club rumtanzen kann und auf jeden Fall acht Uhr morgens ein super Vortrag im Studium halten würde oder so.
00:34:50: Ich glaube das sozusagen ist in der Regel so ein Automatismus-Learnings dass man so an bestimmten Stellen vielleicht mal irgendwas vergeigt hat und dann auch merkt er ja okay ich brauche diese Erholungszeit und die nehme ich mir und dies wichtig und die auch wirklich einzuhalten Welt zu meinen.
00:35:10: Das mit dem Alter teile ich total, das merke ich auch.
00:35:12: Das wird anders und so plan ich es
00:35:15: auch.".
00:35:16: Ihr hört schon wir sind hier alle sehr altersweise.
00:35:18: August woran merkst du denn oder woran merkt man grundsätzlich?
00:35:22: Nicht nur du, dass er mit dem Feiern ein bisschen zu viel wird!
00:35:26: Woran man zu feststellen könnte, wäre auf jeden Fall so Dauererschöpfung, Gereiztheit.
00:35:32: Ich finde wir hatten einen Eingangs.
00:35:34: nochmal was bedeutet lost in Berlin.
00:35:37: ich verbinde damit auch total irgendwie Einsamkeit verloren zu sein in dieser Anonymität.
00:35:42: das heißt was auch wirklich Woran man das merken könnte, ist auch so emotionale Lehre.
00:35:48: Wo gehöre ich hin?
00:35:49: Große Fragen auf jeden Fall aber auch Konzentrationsprobleme.
00:35:57: dann aber auch sehr konkret auf jeden fall dass man Konsum als Voraussetzung fürs wegnehmen weggehen
00:36:04: also nicht mehr davon dass es auch die Möglichkeit gar nicht im Betrag zieht dass es
00:36:09: Genau, ich glaube das ist wichtig im Kopf zu behalten.
00:36:12: Das heißt jetzt nicht dass man natürlich auf die Techno-Feier gehen muss und dann also dass man sich da challengeen muss aber durchaus auch in Nachtleben soziale Momente zu kreieren zu haben Die man sei es Kino Theater andere Sachen wo man auch immer wieder so soziale Kontakte einübt und dabei bleibt die nichts mit Konsum zu tun haben Genau.
00:36:34: Und dann würde ich sagen, woran man das feststellen könnte ist natürlich wenn so ganz viele Menschen um einen herum sind und es wird also wird durchaus berichtet in meinem Arbeitsalltag dass man sich trotzdem allein fühlt.
00:36:49: Zum Thema Konsum und Substanzen kann ich ja noch mal aus meiner Erfahrung richten wir haben ja in den neunziger Jahren angefangen Kräuterextrakte ins Nachtleben zu bringen einen Laden gehabt im Prenzlauer Berg, in dem wir ethnobotanische Pflanzen gehandelt haben.
00:37:05: Wir haben mit Sensorthonics Kräuterextrakte hergestellt und an Spacebars ausgeschenkt.
00:37:11: die hat den wirklichen natürlichen euphorischem, afrodisierenden entspannenden Pflanzen als Inhalt hatten und haben damit halt auch versucht Menschen mit etwas subtileren Wirkungen ... auch durch die Nacht zu schicken und den langen Feiern damit zu ermöglichen.
00:37:33: Das waren meine Neunziger und zwei Tausende.
00:37:35: Ich habe mit Alkohol zum Beispiel einen Neunzigern überhaupt gar nicht konsumiert, sondern das waren halt nur diese Kräuterextrakte... ...die wir versucht haben ohne Alkohl herzustellen ging dann nicht,... ...weil musste man Alkool reinmachen, juristisch und so.
00:37:46: aber es heißt ich hab mich mit diesem Thema Substanzen schon... Da lange beschäftigt und habe immer eine alternative Versuch zu schaffen, um nicht dass ich jetzt irgendwas gegen irgendwelche Substanzen hätte.
00:37:58: Aber das Spektrum möglichst weit aufzumachen und zu schauen ist auch wieder Thema!
00:38:04: Ich treffe immer wieder Leute die jetzt gerade meinen sie würden... Jetzt gerade erkennen, dass es Pflanzen auf dieser Welt gibt die sie auch weiterbringen.
00:38:11: Lustig immer denn Sie denken, Sie werden die ersten dies finden.
00:38:14: aber schön das sie es finden.
00:38:16: und die treffe ich auch auf Technopartys und die geben mich getropfen und sagen Das ist doch super!
00:38:21: Das ist irgendwie die Pflanze die ich damit auch schon vor dreißig Jahren zu mir genommen habe.
00:38:25: also deswegen da ändert sich auch immer wieder in jeder Generation wases kommen Menschen die merken sie müssen keine Pillen oder Pulver konsumieren sollen.
00:38:34: sie können Auch in viel weniger starke Substanzen auch dazu verwenden, eine Nacht zu verbringen.
00:38:42: Absolut!
00:38:43: Also dieses Thema Liegel heils sowieso.
00:38:45: ich glaube auch das ist a Journey weil du kommst vielleicht oder beginnst erst mal mit dem... Du beginnest erstmal mit den Konsum von ja vielleicht auch chemischen Substanze und merkst dann dass es irgendwie auch was Toxisches hat?
00:38:59: Oder das ist deinem Körper Nasen schalten wann.
00:39:02: das ist irgendwie merkst so der Körper findet's nicht super.
00:39:05: Und dann denkt man sich, aber das Gefühl mag ich ja trotzdem.
00:39:09: Das wäre denn die Alternative.
00:39:12: und dann beginnt man auch so ein bisschen sein Konsum so zu hinterfragen dass es nicht so... Ich will's nicht... Oberflächlich nennen, aber ich hatte dann auch so die Phase des spirituellen Trippens.
00:39:22: So würde ich es nennen mit Ayahuasca und so.
00:39:25: Und dass man eben schon guckt jetzt möchte ich nur noch pflanzlich und sich dann weil mein Körper ist jetzt ein Tempel und das man dann eben guckt was gibt's denn für pflansliche Alternativen?
00:39:35: Konrad möchtest du uns da noch ein Best Practice Tipp geben?
00:39:39: Es geht ja auch immer um die Tageszeiten.
00:39:41: Man kann sich mit einem Kawakawa an dem Montag das Landen erleichtern, wenn man vorher eine MdMA genommen hat oder so.
00:39:51: Also es gibt schon viele Möglichkeiten.
00:39:54: aber da fällt mir jetzt genauer Beratungsprogramm nicht so richtig ein und wir so... Aber es gibt halt viele Pflanzen, die das einem leichter machen und in einem normalen Leben wieder anzukommen.
00:40:06: Man muss es halt wollen!
00:40:09: leichter halt eine Volume zu nehmen.
00:40:10: Und das machen dann Menschen leider auch und kommen damit in den nächsten Konsumrhein, der ihnen eher schadet als dass er ihnen hilft.
00:40:20: Dann vielleicht abschließend noch mal was würdet ihr denn Menschen raten?
00:40:24: Damit sie nicht lost in Berlin gehen Konrad?
00:40:27: Also ich finde ja für einen Zeitraum ist sich zu verlieren im Nachtleben jetzt gar nichts Faltes.
00:40:34: also auch um dann zu merken gesellschaftliche Struktur, was für eine soziale Skulptur das ist in der man unterwegs ist wie man ob man vielleicht auch etwas dort will.
00:40:47: Für sein Leben die Zukunft für seine Bildung und seinen Kontakte mit raus nimmt.
00:40:53: wichtig ist glaube ich dass man dann irgendwann mal einen Break rein bekommt und den nicht durch eine gesundheitliche Problematik sondern bestenfalls durch Freunde, die außerhalb unterwegs sind.
00:41:05: Man muss da jetzt keine Kinder kriegen dafür um diesen Break zu haben und auch keine Hunde.
00:41:09: Sondern man kann auch irgendwie sich da einfach mal rausnehmen und eine Weile irgendwo anders hingehen oder in Berlin in einer anderen Szene eintauchen.
00:41:18: also das finde ich ja In dieser Großzeit herzuspannen dass man sich immer entscheiden kann dafür Mal für ein paar Monate was anderes zu machen.
00:41:25: Und ich denke dass ein Break das wichtigste ist und der eben nicht erst mit Wie bei vielen Menschen, die ich so kenne.
00:41:34: Die dann plötzlich das Ganze verteufeln und alle Leute schlimm finden, die irgendwie auf Partys gehen und Exesies nehmen.
00:41:41: Und sie sind da jetzt diejenigen, die jetzt wissen wie es geht weil sie arbeiten jetzt und alles läuft immer.
00:41:47: Das finde ich auch sehr schade um diese Menschen ist mir auch ein bisschen schade.
00:41:51: Ich find's ja auch ein bisschen spooky, um mir diesen harten Cut zu machen.
00:41:56: Weil man's nur so hinbekommt...
00:41:58: Wenn man sich selber nicht vertraut und auf hier ich will es nicht judging it is a journey.
00:42:02: wenn der Spiegel an dir vorbei geht oder du die Einzige bist, die sagt auch ne für mich bitte nicht.
00:42:09: Du musst doch schon gesettelt sein!
00:42:11: Und ich glaube das ist dieses ganz oder gar nicht Prinzip hat für mich am Anfang auch besser funktioniert weil ich mir selber misstraut habe führet mich nicht in Versuchung so'n bisschen
00:42:21: Ganz oder gar nicht.
00:42:22: Das kann funktionieren, macht aber ein bisschen langweilig und auch ein bisschen starre und wenig flexibel.
00:42:29: und was an sich vorbeigehen lassen, was nicht als Möglichkeit wahrnehmen, Nein sagen, nein zu sagen ist für mich eine super Sache.
00:42:39: Ich habe mir irgendwann mal vorgenommen, weil immer einfach nur noch Ja zu sagen, um immer so einen Tag lang alles reinzulassen, was vorbeikommt irgendwie so.
00:42:47: Das finde ich auch wichtig.
00:42:49: Also dieses Zwischen Nein und Ja aber dann explizit und wissen, was man möchte.
00:42:55: August, was würdest du denn Leuten raten damit sie nicht los in Berlin gehen?
00:42:58: Und ich fand es gerade aus sehr schön, dass du gesagt hast ab und zu mal los in berlin zu gehen.
00:43:02: da ist auch nichts gegen einzuwenden
00:43:05: Absolut.
00:43:06: Und ich finde es auch noch mal gut, dass du es erwähnt hast mit den... Es gibt sozusagen die harten Cats, es gibt aber auch weichere Übergänge.
00:43:14: Es gibt auch die, die sozusagen gut durchkommen.
00:43:17: Jeder funktioniert da auch irgendwie anders und muss glaube ich für sich rausfinden.
00:43:21: Ich find wirklich das nochmal total wichtig, dass sie Menschen durchaus auch Kontakte außerhalb der Feier Szene oder sozusagen dessen Waren.
00:43:33: Und das können durchaus ja auch die gleichen Leute sein, ne?
00:43:36: Also es muss ja jetzt gar nichts, es müssen nicht andere Personen sein.
00:43:40: Deshalb also entweder hat man vielleicht Leute mit denen man auch noch mal andere Ebenen findet oder das sind die gleichen oder andere wie es einem gefällt.
00:43:49: und ich finde Berlin läuft nicht weg!
00:43:55: Und man muss nicht jedes Wochenende sich was beweisen oder unterwegs sein.
00:44:00: Man muss für sich den guten Weg finden und entscheiden, sind meistens auch einfach gute
00:44:06: Leute.".
00:44:06: Das sind sehr, sehr schöne abschließende Worte, denen ich jetzt erstmal nicht so viel hinzuzufügen hätte.
00:44:12: Konrad, möchtest du da vielleicht noch etwas ergänzen?
00:44:16: Die Möglichkeiten der Kultur in Berlin auch wahrzunehmen.
00:44:21: Ich finde es großartig, aus dem Club rauszustäubern und in eine Ausstellung zu gehen mit den Freunden zusammen, mit denen man da vorher im Club gewesen ist.
00:44:30: Da kann alles noch wirken was man da vorhin genommen hat.
00:44:32: Das ist auch eine super Sache irgendwie... Galerie in der Nationalgalerie rumzustehen und sich Kunstwerke anzuschauen.
00:44:40: Es ist eine Möglichkeit, auch seinen Sonntag zu verbringen um mir das man kann nachher nochmal zurückgehen aber dazwischen durch mal einfach einen Eindruck zu bekommen und da andere Leute zutreffen oder mit den gleichen Leuten irgendwie in ganz anderer Zeit zu verbringen als im Nebel und im Sound sondern sich in der Große dazu verlieren, aber eben nicht im Club finde ich auch
00:45:07: gut.
00:45:07: Das ist ein sehr schöner Tipp.
00:45:08: mit dem will ich jetzt die Episode ausschließen weil ich finde das vertieft ja auch die Art der Verbindung, die man hat.
00:45:14: also dieses Feiern es ist wunderschön!
00:45:17: Aber so eine Freundschaft entsteht natürlich auch wenn man gemeinsame Zeit vielleicht außerhalb der Tanzfläche verbringt, so schön die Zeit natürlich auch ist.
00:45:25: Konrad vielen Dank dass du hier warst, August danke für deine
00:45:27: Antwort.
00:45:28: Achso und warte noch was?
00:45:29: Und ja, ich freu mich nicht, dass wir hundert Folgen gemeinsam seit langer Zeit machen.
00:45:37: Und auch wirklich noch mal vielleicht Jesse auch an dich vielen, vielen Dank!
00:45:41: Weil die Konstante in diesem Podcast bist du und hundert folgen mit dir auf viele weitere.
00:45:48: Danke!
00:45:49: Und auch vielen, Vielen Dank an euch da draußen, dass ihr eine so treue Zuhörerschaft seid.
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